Dienstag, 22. Juli 2014

Vampir-Killer: Roasted Garlic

Schon klar, wir glauben alle nicht wirklich an Untote – aber, wenn es sie nun doch gibt, was kann da ein bisschen Extra-Knoblauch schaden?
Eben.

Gut, Spaß und Gruselgeschichten beiseite; die Knolle mag man oder mag man nicht und im Falle das Genusses ist es natürlich förderlich, wenn alle Mitesser sie genießen, so dass man am nächsten Morgen nicht so alleine vor sich hin müffelt… ;-)

Hier eine Variante, die sich super vorbereiten und aufheben lässt und vor allem nur einmal für „stinkige“ Finger sorgt (es sei denn man ist so clever, Handschuhe anzuziehen…………..):

Roasted Garlic / Gerösteter Knoblauch

1 große Knoblauchknolle
Olivenöl 
Salz & Pfeffer 















Ofen auf 200°C vorheizen.
Den „Kopf“ der Knoblauchknolle abschneiden, so dass nur die Spitzen der Zehen entfernt werden.
Dann die Knolle auf Alufolie setzen (Schnittstelle nach oben), salzen, pfeffern und mit Öl beträufeln. Dann die Alufolie verschließen und 
35-40min rösten. Abkühlen lassen und dann vorsichtig herausquetschen. Entweder zu Knoblauchpaste (s.u.) verarbeiten oder original lassen. Hält ca. 1 Woche im Kühlschrank.

http://www.mykitchenaddiction.com/2011/04/roasted-garlic-wfmw/
Foto: M-iPhone
  


Knoblauchpaste:

Ausgequetschte Knoblauchzehen mit dem Mixer pürieren, in Gläser füllen und mit Öl bedecken oder in Eiswürfelbehälter geben und einfrieren.

http://www.kuriositaetenladen.com/2009/06/knoblauchcreme-aus-gerostetemknoblauch.

Sollten sie also doch unter uns sein, ist man mit diesem Knoblauch sicherlich gut ger(ö)üstet! 

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 15. Juli 2014

Mac’n’Cheeeeeeeeese!

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass auch ich auf der Suche nach dem ultimativen Mac’n’Cheese-Rezept bin.
Und ich kann sagen, dass das echt ganz schön anstrengend ist. Da muss man ja schließlich kochen und probieren und kochen und probieren…

Da dieses Gericht nun nicht gerade ein Diät-Stück, sondern eher eine Anleitung zur Arterien-Verstopfung á la 10-spuriger Highway-Superstau in Shanghai ist, kommt es auch nicht täglich auf den Tisch.

Ich bin zwar mit dem sprichwörtlich „guten Stoffwechsel“ gesegnet (auch wenn die letzten 15 Jahre bestimmt hier und da ein paar Spuren hinterlassen haben) und habe mein Gewicht (+/- 1-2kg) und meine Figur in den letzten 10 Jahre gehalten, aber auch ich werde älter und versuche, ein bisschen mehr darauf zu achten, was ich esse.

Nur bei Speck kenne ich kein Pardon. Und Hackfleisch. Und BBQ-…äh, also ok, genug davon…

Was ich also eigentlich mit viel Gerede sagen wollte: Probiert. Das. Hier. Unbedingt.

Mac & Cheese (6 Portionen)
 
8oz Maccaroni (224g)
¼ cup Schalotten (ca.60g), gehackt
2tb Butter (2EL)
2tb Mehl (2EL)
1 cup Sahne (240ml)
1 cup Milch (240ml)
(-> oder 480ml Milch)
2 cups Cheddar (220g), gerieben
1 cup milder Käse (Colby Jack) (110g), gerieben
2tb Frischkäse (2EL)
1ts Chilisauce (1TL)
½ts Senfpulver
Salz & Pfeffer
optional: Pecorino zum Überbacken und Butter zum Einfetten

Maccaroni al dente kochen.
Sollen die Mac & Cheese überbacken werden, Auflaufform fetten (o. 6 Förmchen).
Schalotten bei mittlerer Hitze in Butter glasig andünsten. Mehl zugeben und unter ständigem Rühren 1min anschwitzen.
Hitze etwas erhöhen und Milch und Sahne zugeben. Zum Sieden / Simmern bringen.
Hitze reduzieren und die Käsesorten und den Frischkäse zugeben. Wenn der Käse geschmolzen ist, Chilisauce und Senfpulver zugeben. Nach Geschmack würzen.
Gekochte Nudeln zur Käsemasse geben. Mit Paprika bestäuben und servieren.
Oder in Auflaufform (Förmchen) füllen, mit Pecorino bestreuen und bei 200°C ca. 15-20min überbacken.

Foto: M-iPhone

☺

Guten Appetit!

Montag, 7. Juli 2014

Hack Hack Hooray!

Hackfleisch und BBQ-Sauce. BBQ-Sauce und Hackfleisch.

Need I say more?

Yes.

Gimme’ MORE MORE MORE!!!!


Mini BBQ Cheddar Meatloaves (4 Stück / 2 Personen)

1 große, süße Zwiebel
1tbsp Butter (1EL)
Salz
1lb Hackfleisch (Rind) (450g)
1 Ei, verquirlt
1tbsp Worcestershiresauce (1EL)
BBQ-Sauce
¼ cup Brotbrösel
2oz Cheddar (60g), gewürfelt 

Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Butter bei mittlerer
Hitze zerlassen und die Zwiebeln mit einer Prise Salz zugeben. Unter Rühren ca. 20min braten, bis die Zwiebeln goldbraun und karamellisiert sind. Auskühlen lassen. 
Ofen auf 220°C vorheizen.
Rinderhack, Ei, Worcestershiresauce, 2EL BBQ-Sauce, Brotbrösel, etwas Pfeffer, Salz, Käsewürfel und Zwiebeln gut vermischen. Fleischteig vierteln und in kleine Laibe formen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und auf jedem Meatloaf 1EL BBQ-Sauce verteilen. 20min bzw. so lange backen, bis das Innere nicht mehr rosa ist.
weitere Fotos: M-iPhone

Natürlich habe ich meine selbstgemachte BBQ-Sauce verwendet. Was soll ich sagen?

Genau.

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 1. Juli 2014

Faible-haft: neue BBQ Sauce für’s Saucen-Faible

Jaja, ich weiß.

Noch eine BBQ Sauce.
Aber so ist das nun mal, wenn man ein Faible dafür hat!

Allerdings muss hier auch gesagt werden, dass nur Saucen in den Kreis der Esslinge aufgenommen werden, die einen harten Test hinter sich haben.
Sehr hart.
Durch meinen Magen.
Mehrfach.
Mit unterschiedlichen Essens-Begleitern.
Und dann, erst dann, ist der Weg frei ins Cookbook und in ein Post!

Dieses Rezept fand ich wegen der Kombination von Guinness, Sriracha und Liquid Smoke lecker interessant.

Blöd nur, dass ich bislang kein Liquid Smoke in meinem Küchenschrank habe….

Also habe ich einen Spritzer fertige BBQ-Sauce (Kraft) genommen; und nachdem das Ergebnis damit derart lecker war, kann es mit dem Smoke-Aroma ja nur noch besser werden.

Dann, auf geht’s:

BBQ Sauce (w/Guinness) 

2/3 cup Ketchup
1tbs Senf
1tbs Sriracha-Sauce (evtl. etwas weniger)
1tbs Worcestershire-Sauce
2tbs Liquid Smoke o. (fertige) BBQ-Sauce
½ cup Guinness (evtl. etwas mehr) 
3tbs brauner Zucker
1tbs Zwiebelpulver
1tbs Knoblauchpulver
1tbs Paprika

¼tbs Pfeffer

Alle Zutaten vermengen und bei schwacher Hitze 20-25min köcheln lassen.
Ergibt ca. 2 cups / 300ml.

zweites Foto: M-iPhone

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 24. Juni 2014

Das ist die perfekte – Donau - Welle

Ich gestehe, dass trotz mehrmaliger, anders lautender Berichte, Süßes sei nicht so ganz meine Welt, ich trotzdem nicht ganz ohne Süßkram leben kann.

Bei K+K (Keksen+Kuchen) werde ich dann doch immer wieder schwach…

Und da ich angeblich das Kuchen-Back-Gen habe (will heißen, meine Kuchen sind genießbar und keine steinharten Wurfgeschosse) und der Holde bei einer Donauwelle nur schwer „nein“ sagen kann, war’s ja klar, dass ich dieses Rezept unbedingt mal ausprobieren musste.

Was ich allerdings nicht erwartet hatte war, dass die Zubereitung einer ordentlichen Fitness-Übung gleichkommen würde.

Um den Vanille-Pudding klumpen- und hautfrei kalt zu kriegen, habe ich locker 15min ohne Unterlass den Schneebesen geschwungen.
Und glaubt mir, selbst für eine Schläger-Ball-Sportlerin (Badminton) war das eine harte Nummer.

Zudem habe ich noch gelernt, dass heiße Kuvertüre auf kaltem Kuchen (logischerweise) extrem schnell hart wird und gemütliches Verteilen derselben nicht gerade die klügste Wahl ist.

Das Ergebnis dieses Kuchen-Versuches war also ein lahmer Arm und eine Erkenntnis aus dem Bereich der Chemie; aber das geschmackliche Ergebnis war top!

Donauwelle (4 Portionen)

Teig:
250g Butter
250g Zucker
6 Eier
350g Mehl
2EL Kakaopulver
1 Glas Kirschen
1 Pck. Backpulver
Crème:
½l Milch
1 Pck. Vanillepudding
100g Zucker plus Zucker für den Pudding
250g Butter
4EL Zitronensaft
1 Pck. Kuvertüre


Butter und Zucker schaumig rühren, Eier zugeben und cremig rühren. Mehl und
Backpulver mischen und unterrühren. Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao vermischen.
Hellen Teig auf das Blech streichen, dunklen Teig darüber streichen und mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.
Kirschen auf den Teig geben und leicht eindrücken. Bei 175°C ca. 30 25min backen und dann kalt werden lassen.
Pudding zubereiten und abkühlen lassen. Butter, Zucker und Zitronensaft vermengen und cremig schlagen, Pudding nach und nach darunter geben (alle Zutaten sollen gleiche Temperatur haben).
Auf den Kuchen streichen und kühl stellen Kuvertüre zubereiten und den Kuchen damit bestreichen.

 …untraceable…
Fotos: M-iPhone

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 17. Juni 2014

Mediterrane Feinigkeiten: Oliven Puttanesca

Der/die geneigte Leser/in (zumindest der/die, der/die den Eintrag über die Toskanischen Crostini gelesen hat) weiß, dass ich ein Kind mit sonderbarem Geschmack war.
Wer isst mit sieben oder acht schon Kapern, Oliven und Sardellen?!

Tja, ich.

Und das ist bis heute so geblieben.
Oliven.
Sardellen.
Kapern.
Oliven mit Sardellenpaste.
Sardellen in der Pasta.
Kapern in der Sauce

Also kein Wunder, dass mir dieses Rezept sofort positiv auf den Magen geschlagen hat:

Oliven Puttanesca (400-500ml)
 
Oliven Puttanesca gross 14 Knoblauchzehen, in Scheiben
1 große rote Chili, gehackt
6 Sardellenfilets, grob gehackt
1 kl. Bd. glatte Petersilie, fein gehackt
200g Kalmata-Oliven, in Ringen
2EL kleine Kapern
150-200ml Olivenöl
sterilisierte Twist-Off-Gläser

Alle Zutaten vermengen, in die Gläser füllen und mit soviel Öl begießen, das alles bedeckt ist.
Gläser dabei ab und zu leicht auf den Tisch klopfen, damit keine Luftbläschen eingeschlossene werden.
Gläser gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Foto: M-iPhone

Holy Moly, was für eine Kombi!
Und so irre multikompatibel!
Als simpelste Methode einfach Spaghetti kochen, in der Zwischenzeit die Olivenmischung mit etwas von dem (lecker durchgezogenen Öl!) in der Pfanne erhitzen und dann die
al-dente-Pasta damit vermengen.
Oder die Mischung mit einer Ladung Shrimps / Garnelen / Krabben erwärmen und dann mit der Pasta mischen.
Oder die Mischung (abgetropft) in Tomatensauce einrühren (+/- Krabben) und dann zur Pasta essen.
Oder in die Tomatensauce geben und dann für die Pizza verwenden.
Oder… ach, was weiß ich! 

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 10. Juni 2014

Avocado+Speck+Ei = UnGesunde Schlemmerei

Zu Speck muss ich wohl nichts mehr sagen.
Ich mag aber auch sehr gerne Obst und Gemüse (ja, wirklich!)!

Also, warum nicht beides kombinieren? Zum Beispiel mit einer Avocado? Die soll ja sehr gesund sein…
Und dazu noch eine – bis dato – nicht angetretene Herausforderung meistern und das Ganze mit einem pochiertem Ei krönen?

Das mit dem Ei ist so eine Sache.
Das habe ich schon tausendmal gesehen und gedacht, wie lecker das doch aussieht.
Spätestens bei der Beschreibung der Zubereitung war’s aber immer vorbei. „Drehen Sie das Wasser links, dann den Essig rechts herum hinein und dann das Ei mit einem Salto vorwärts ins Wasser gleiten lassen. Dann nur noch vorsichtig mit drei verschiedenen Holzlöffeln weiterrühren, bis Ihr Ei die Form von Grönland hat.“
Aha. Na danke.

Zum Glück bin ich aber mal wieder beim Stöbern und Klauen im Internet auf eine „Cookshow“ gestoßen, die von einer hochtonigen, wortvollen, aber sympathischen US-Italienerin betrieben wird.
Und die hat doch tatsächlich ein Dummen-sicheres Rezept für pochierte Eier.

Da ich ohne Speck nicht aus dem Haus gehe, habe ich das Rezept noch ein bisschen modifiziert:

Avocadotoast mit Speck und pochiertem Ei (2 Personen)

1 reife Avocado
4 Scheiben Toast
8-12 Scheiben Bacon
2 Eier und einen Schuss (Weißwein-) Essig
Salz & Pfeffer
Zwiebel- und Knoblauchpulver
Zitronensaft

Avocado halbieren, auskratzen und mit der Gabel zerdrücken. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun wird. Nach Geschmack würzen und dann den Stein in die Mitte der Crème legen (auch das verhindert das braun-werden).
Speck in der Pfanne auslassen und auf Zewa abtropfen.
Toast im Baconfett kurz anrösten.
In der Zwischenzeit Topf mit Wasser erhitzen. Nicht kochen, sondern simmern lassen. Wenn „mineralwassergroße“ Bläschen aufsteigen, Essig zugeben. Das Ei in den Topf gleiten lassen und 1-2min pochieren. Sobald das Eigelb und Eiweiß die gewünschte Konsistenz haben, Deckel auf den Topf geben und sofort vom Feuer ziehen. Ei bei geschlossenem Deckel 5min ziehen lassen.
Toast mit Avocado, Speck und Ei belegen.

Fotos: M-iPhone

Natürlich kann man das auch ohne Ei essen.
Oder ohne Avocado und mit Ei.
Oder ohne Speck (sicher??!)
Also eigentlich kann man das machen, wie man will.
Aber so, wie oben beschrieben, ist das echt der Hammer! 

☺

Guten Appetit!