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Dienstag, 17. Juni 2014

Mediterrane Feinigkeiten: Oliven Puttanesca

Der/die geneigte Leser/in (zumindest der/die, der/die den Eintrag über die Toskanischen Crostini gelesen hat) weiß, dass ich ein Kind mit sonderbarem Geschmack war.
Wer isst mit sieben oder acht schon Kapern, Oliven und Sardellen?!

Tja, ich.

Und das ist bis heute so geblieben.
Oliven.
Sardellen.
Kapern.
Oliven mit Sardellenpaste.
Sardellen in der Pasta.
Kapern in der Sauce

Also kein Wunder, dass mir dieses Rezept sofort positiv auf den Magen geschlagen hat:

Oliven Puttanesca (400-500ml)
 
Oliven Puttanesca gross 14 Knoblauchzehen, in Scheiben
1 große rote Chili, gehackt
6 Sardellenfilets, grob gehackt
1 kl. Bd. glatte Petersilie, fein gehackt
200g Kalmata-Oliven, in Ringen
2EL kleine Kapern
150-200ml Olivenöl
sterilisierte Twist-Off-Gläser

Alle Zutaten vermengen, in die Gläser füllen und mit soviel Öl begießen, das alles bedeckt ist.
Gläser dabei ab und zu leicht auf den Tisch klopfen, damit keine Luftbläschen eingeschlossene werden.
Gläser gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Foto: M-iPhone

Holy Moly, was für eine Kombi!
Und so irre multikompatibel!
Als simpelste Methode einfach Spaghetti kochen, in der Zwischenzeit die Olivenmischung mit etwas von dem (lecker durchgezogenen Öl!) in der Pfanne erhitzen und dann die
al-dente-Pasta damit vermengen.
Oder die Mischung mit einer Ladung Shrimps / Garnelen / Krabben erwärmen und dann mit der Pasta mischen.
Oder die Mischung (abgetropft) in Tomatensauce einrühren (+/- Krabben) und dann zur Pasta essen.
Oder in die Tomatensauce geben und dann für die Pizza verwenden.
Oder… ach, was weiß ich! 

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 4. Februar 2014

Eine erste Liebe auf italienisch - Toskanische Crostini

Nein, nein, hier handelt es sich nicht um die erste unerfüllte Urlaubsliebe - es ist der Beginn einer ganz anderen Leidenschaft. 

Das erste Rezept, das es in mein Cookbook geschafft hat, sind Toskanische Crostini.
Und hat damit meine Liebe zur italienischen Küche besiegelt. 

Meine Eltern hatten vor langer, langer Zeit einmal (es war im letzten Jahrtausend und ich glaube, ich war nicht älter als sieben oder acht) eine tolle Idee zu Sylvester: wir drei Kinder (ich bin das Nesthäkchen neben zwei ganz tollen Brüdern!) durften uns jeweils ein Gericht für unser Buffet aus einem der vielen tollen Kochbücher aussuchen, dass wir dann gemeinsam zubereiteten.
Ich weiß noch, dass mein "kleiner" Bruder (3 Jahre älter als ich, aber 2 Jahre jünger als mein "ganz großer" Bruder) sich für ein Mosaik-Brot entschieden hat - aber die restlichen Gerichte kriege ich nicht mehr zusammen.
Außer meinem natürlich: Toskanische Crostini.

Das vermutlich kinder-untypischste Gericht, das die Welt je gesehen hat.
Hauptzutaten: Knoblauch, Kapern, Sardellen und Oliven.

Wie auch immer, ich hatte mich dafür entschieden und ich liebte es vom ersten Bissen an! Schließlich war ich ein Kind (wie meine Brüder auch), dass auch Spinat vom Fleck weg liebte.
Und das ist bis heute auch so geblieben… Eine Tafel Schokolade hält in meinem Kühlschrank schon mal bis zu einem halben Jahr. Ein Stück Käse oder italienische Salami kriegt dagegen nicht mal Zeit, sich im Kühlschrank zu akklimatisieren, sondern wird sofort gekillt.

Aber jetzt genug geredet, hier kommt das Rezept:

Toskanische Crostini (4 Personen)

300g Mozarella
1 Paket entrindeter Toast
2 frische Knoblauchzehen
½ Bd. glatte Petersilie
100g Sardellen
1 Glas Kapern
6 EL Olivenöl
¼TL frisch gemahlener weißer Pfeffer
1 Glas schwarze Oliven

Ofen auf 250° C vorheizen. Käse in Scheiben schneiden. Sardellen, Kapern und Knoblauch klein schneiden und mixen. Gehackte Petersilie, Pfeffer und 4 EL Öl zugeben und zu einer streichfähigen Paste verrühren.
Die Hälfte der Toastscheiben bestreichen und mit dem Käse belegen. Mit dem restlichen Brot belegen, Crostini halbieren, von beiden Seiten mit dem restlichen Öl bestreichen und dann goldgelb backen. Dabei einmal wenden. Mit den Oliven servieren.

Quelle: „Kalte Köstlichkeiten wie noch nie“ Gräfe und Unzer Verlag, Gräfe und Unzer GmbH München Autoren: Christian Teubner und Anette Wolter
Foto: M-iPhone

☺

Guten Appetit!