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Montag, 9. November 2015

Chili mal anders: Chili con Carne mit Schwarzbier, Kaffee und Kakao

Das Schokolade mit Chili oder Rotwein funktioniert, ist ja weithin bekannt.

Aber mit Chili con Carne?
Mit Kaffee??
Mit Schwarzbier???

Mit allen dreien???

Ja, tatsächlich funktionieren diese vier Geschmäcker ganz hervorragend miteinander und sind, wenn man dem Internet glauben darf, auch die Zutaten für ein Gewinner-Chili bei den 1999er Statewide Chili-Championships in Texas.
Ja, so was können einfach nur die Amerikaner J

Da Chili seit 1977 sogar das offizielle State Dish in Texas ist und Gitte schon längst gesungen hat, dass sie ´nen Cowboy als Mann haben will, war’s wie immer keine Frage, dass dieses Rezept geklaut und nachgekocht werden muss:

Chili con Carne mit Schwarzbier, Kaffee und Kakao (5-6 Portionen)

2 mittelgroße Zwiebeln, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
800g Rinderhack
1 große Dose Pizzatomaten
2 Dosen Kidneybohnen
1 Dose Mais
1 Flasche Schwarzbier
200ml starker Kaffee
1-2EL Back-Kakao
3-4EL Tomatenmark 
150ml Rinderbrühe
1TL Paprika
Chilipulver
1TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer


Zwiebeln in Öl glasig anbraten. Knoblauch,
Hackfleisch und Gewürze zugeben. Kakao
einstäuben und alles gut durchbraten.
Tomatenmark und Pizzatomaten zugeben und einkochen lassen. Mit Bier, Kaffee und Brühe ablöschen und sämig einkochen lassen.
Zum Schluss Bohnen und Mais zugeben, durchwärmen und ggfs. Nachwürzen.

Fotos: M-iPhone

Also, ich habe zwar jetzt weder O-Beine, noch ein Pferd vor der Tür oder gar einen Colt am Gürtel – aber das Chili war echt saulecker.

Yee-haw!!!

J 

Guten Appetit!

Dienstag, 12. Mai 2015

Jamas! Saganaki

Ich habe euch ja schon mit dem Rezept „Shrimp Saganaki“ (hier ist das Rezept) beglückt.

Das war aber eher die „light“-Variante – dieses Rezept hier kommt der klassischen griechischen Vorspeise, die die meisten wahrscheinlich kennen, viel näher.

Satt, rot, scharf, heiß.

Ok ok, bevor jetzt hier die Zensur kommt, schnell das Rezept serviert:





Saganaki (2 Personen) 

500g Garnelen
1 Zwiebel
je 1 grüne und rote Spitzpaprika
2 Tomaten
1 Pck. passierte Tomaten
2EL Öl
Pfeffer, Salz, Oregano
½ Bd glatte Petersilie
etwas Chili
1EL Tomatenmark
100g Feta

Zwiebeln fein hacken, Tomaten klein würfeln und die Paprika in feine Ringe schneiden. Zwiebel und Paprika andünsten, Tomaten zugeben und Tomatenmark einrühren. 
Mit Salz, Pfeffer, Chili und Oregano würzen. 10min köcheln lassen.
Garnelen zugeben und noch mal 10min köcheln lassen. 
Petersilie hacken, Feta zerbröseln und kurz vor dem Kochende zugeben. Umrühren und noch mal aufkochen lassen. Mit Weißbrot servieren.

…untraceable…
Fotos: M-iPhone

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 2. September 2014

Ba-Ba-Ba, Ba-Barbecueeee! (Teil 2)

Ich hab’s gewusst. Ihr habt’s gewusst. Wer eins sagt, muss auch zwei sagen.

Die zweite Sauce ist mal absolutes Neuland für mich, denn es ist die erste Senf-basierte BBQ-Sauce, die ich gemacht habe.

Ich denke, bei uns sind die dunklen, roten und rauchigen Saucen eher bekannt.
Allerdings ist es in den Staaten tatsächlich eine Länder-/Regionenfrage, welche Farbe die BBQ-Sauce hat.

Wikipedia meint dazu:
„Die selbstgemachte Barbecuesauce ist wichtiger Bestandteil beim Barbecue nach nordamerikanischem Vorbild. Die Rezepte werden von den Köchen meist streng geheim gehalten und zum Teil über Jahre zur Perfektion gebracht. Oft sind gerade die Saucen die Aushängeschilder und Wiedererkennungsmerkmale der Köche. Vereinzelte
BBQ-Restaurants verkaufen ihre hausgemachten Saucen auch in Flaschen für den Gebrauch zu Hause.
Für die Herstellung zu Hause vermischt man üblicherweise eine Tomatenbasis (frische Tomatensauce, Ketchup oder Tomatenmark) und Wasser mit weiteren Zutaten wie Zwiebeln, Essig, gegebenenfalls Senf und Gewürzen. Typische Gewürze sind neben Salz und Pfeffer beispielsweise Knoblauch, Cayennepfeffer, Worcestershiresauce 
und Chili oder Chilisauce. Der teils süße Geschmack wird erreicht durch Hinzugabe von Zucker, Honig, Melasse oder auch reduzierter Cola oder Fruchtsäfte. Durch langes Kochen des Gemischs entsteht die bekannte sirupartige Konsistenz.
Barbecuesauce ohne Tomatenbasis.
Rund um Alabama existiert die sogenannte Alabama-White-Sauce, eine Barbecuesauce auf Mayonnaisenbasis.
In South-Carolina wird eine Essig-Senf-Sauce bevorzugt, die als South-Carolina-Mustard-Sauce bekannt ist. Die Verwendung von Senf wurde durch deutsche Einwanderer im 18. Jahrhundert initiiert.“

Na da bin ich ja froh, dass es doch einige Köche/Innen gibt, die ihre Rezepte verraten, so dass ich was zum Nachkochen habe!

Also, hier die erste South Carolina-Senf-Barbecue-Sauce:

South Carolina Mustard Barbecue Sauce (~530ml)

1tb Öl (1EL)
¼cup Zwiebeln, gehackt (~60g)
3 Knoblauchzehen, gehackt
1 cup Senf (~240ml)
1tsp Senfpulver (1TL)
¼cup Ketchup (~60ml) 
2tb Zucker (2EL)
1tsp Chilipulver (1TL)
1tb Worcestershiresauce (1EL)
1tb schwarzer Pfeffer (1EL)
1tb Chiliflocken (1EL) oder weniger
¾cups Wasser

Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Restliche Zutaten zugeben und 30min köcheln lassen. Wenn die Sauce zu dick ist – Wasser zugeben. Ist sie zu flüssig – Speisestärke einrühren. 

weitere Fotos: M-iPhone

Zugegeben – ich war wegen der Menge an Senf (und ich habe auch noch den scharfen Dijon verwendet) und Senfpulver etwas besorgt, dass das vielleicht nur eine einfache Senf-Sauce wird.
Paaaah, weit gefehlt!
Es ist geschmacklich was ganz Neues (und natürlich anderes als bei den „roten“) – aber es schmeckt! Vorsicht ist allerdings beim Würzen mit den Chiliflocken geboten – ich habe wohlweislich nicht den ganzen EL reingegeben und habe echt gut daran getan.
Ich esse wirklich gerne scharf, aber mehr Chili hätte es nicht sein dürfen, sonst hätte es mir die Magenschleimhaut gekillt.

Also, ran an die Kochlöffel und Gewürzdosen und der „gelben“ einfach mal ne Chance geben!

J

Guten Appetit!

Dienstag, 17. Juni 2014

Mediterrane Feinigkeiten: Oliven Puttanesca

Der/die geneigte Leser/in (zumindest der/die, der/die den Eintrag über die Toskanischen Crostini gelesen hat) weiß, dass ich ein Kind mit sonderbarem Geschmack war.
Wer isst mit sieben oder acht schon Kapern, Oliven und Sardellen?!

Tja, ich.

Und das ist bis heute so geblieben.
Oliven.
Sardellen.
Kapern.
Oliven mit Sardellenpaste.
Sardellen in der Pasta.
Kapern in der Sauce

Also kein Wunder, dass mir dieses Rezept sofort positiv auf den Magen geschlagen hat:

Oliven Puttanesca (400-500ml)
 
Oliven Puttanesca gross 14 Knoblauchzehen, in Scheiben
1 große rote Chili, gehackt
6 Sardellenfilets, grob gehackt
1 kl. Bd. glatte Petersilie, fein gehackt
200g Kalmata-Oliven, in Ringen
2EL kleine Kapern
150-200ml Olivenöl
sterilisierte Twist-Off-Gläser

Alle Zutaten vermengen, in die Gläser füllen und mit soviel Öl begießen, das alles bedeckt ist.
Gläser dabei ab und zu leicht auf den Tisch klopfen, damit keine Luftbläschen eingeschlossene werden.
Gläser gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Foto: M-iPhone

Holy Moly, was für eine Kombi!
Und so irre multikompatibel!
Als simpelste Methode einfach Spaghetti kochen, in der Zwischenzeit die Olivenmischung mit etwas von dem (lecker durchgezogenen Öl!) in der Pfanne erhitzen und dann die
al-dente-Pasta damit vermengen.
Oder die Mischung mit einer Ladung Shrimps / Garnelen / Krabben erwärmen und dann mit der Pasta mischen.
Oder die Mischung (abgetropft) in Tomatensauce einrühren (+/- Krabben) und dann zur Pasta essen.
Oder in die Tomatensauce geben und dann für die Pizza verwenden.
Oder… ach, was weiß ich! 

☺

Guten Appetit!