Posts mit dem Label Tomaten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tomaten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 18. Juni 2018

On the savory side of jam: Pikante Tomatenmarmelade

Dass ich kein übermäßig süßes Früchtchen bin, dürfte ja mittlerweile bekannt sein.

Und meinen Hang zu (Tomaten-basierten) Saucen und Dips und Aufstriche und…habe ich eventuell das ein oder andere Mal auch schon erwähnt.

Also hat sich folgerichtig mein Limbisches System beim Lesen dieses Rezeptes bemerkbar gemacht.
Mich höflich, aber bestimmt aufgefordert, sofort in der Küche zu verschwinden und meiner Arbeit nachzugehen.

Und was soll ich sagen?

Natürlich hatte das innere Triumvirat wieder Recht.

Man sagt ja nicht umsonst, dass man auf seinen Bauch hören solle...

Also, nicht lange fackeln:

Pikante Tomatenmarmelade (6 Portionen)

600g reife Tomaten
6 Knoblauchzehen 
1EL Olivenöl
6EL Rotweinessig
3EL flüssiger milder Honig
2EL Zucker
1 ½ELTomatenmark
Salz & Pfeffer


Backofen auf 220° vorheizen.
Tomaten waschen, vom Stielansatz befreien, waagerecht halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach oben in eine ofenfeste Form legen. Knoblauchzehen ungeschält dazugeben, alles mit dem Öl beträufeln und im Ofen (unterste Schiene,) ca. 20 Min. backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen.
Knoblauch aus der Haut pressen, Tomaten grob zerschneiden. Beides in einem Topf mit dem Pürierstab leicht stückig zerkleinern, mit Essig, Honig, Zucker und Tomatenmark verrühren und bei mittlerer Hitze offen ca. 30 Min. einkochen lassen, bis die Masse eindickt. Gelegentlich umrühren.
Die Tomatenmarmelade mit Salz und Pfeffer abschmecken, heiß in Twist-off-Gläser füllen und verschließen. Hält gekühlt 2–3 Wochen 

Fotos: M-iPhone















Passt zu allem, was man sich nur vorstellen kann!

J

Guten Appetit!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Yamas! Oder: wie einfach frau die Kolleginnen glücklich machen kann

Unsere ehemalige (damals wie heute unverzichtbare) Praktikantin und heutige Freelancerin Kollegin Eva - eine waschechte Griechin, deren Eltern mit Eva’s überaus tatkräftiger Unterstützung ein griechisches Restaurant betreiben - hat sich irgendwann mal essenstechnisch selbst ein Ei gelegt.

Ich weiß leider nicht mehr genau, zu welchem Anlass, aber irgendwann hatte Eva beschlossen (oder eher gesagt wir haben es beschlossen), uns zu bekochen.

Es wäre gar furchtbar gewesen, hätte sie das nicht getan (zumindest für uns; ich bin mir nicht sicher, ob sie das nicht doch noch bereut ;-)), denn sonst wäre ich niemals an dieses geniale Rezept gekommen.

Es ist, wie so oft, mit simpelsten Zutaten und einfachster Zubereitung ein derart leckeres Gericht, dass die arme Eva zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit genötigt wird, es für uns zu kochen…

 
Eva’s Schafskäse

Alle Mengen al gusto!

Schafskäse, zerkrümelt
kleine, grüne Peperoni
Tomaten, gewürfelt
Zwiebeln, in Ringen
Knoblauch, gehackt (oder Pulver)
türkisches Chili-Mix-Gewürz
frische Chili
Oregano

Schafskäse in eine Auflaufform geben und mit den Tomaten, Peperoni und Zwiebeln gut bedecken. Würzen (vor allem viel Oregano), mit Olivenöl großzügig begießen, mit Alufolie abdecken und bei 220°C backen, bis die Zwiebeln weich und der Käse angeschmolzen ist (ca. 30min)

by Eva Tagari
Fotos: M-iPhone

J 

Guten Appetit!

Donnerstag, 11. Juni 2015

Selbstgemacht ist immer noch am besten: Gourmet spicy Ketchup

Es könnte eventuell sein, dass dem einen oder anderen aufgefallen ist, dass ich eine gewisse Vorliebe für Saucen habe.
So Saucen wie BBQ oder Ketchup…

Da stellt sich doch die Frage, weshalb es eigentlich noch kein einziges Ketchup-Rezept in diesem Blog gibt?!

Dafür gibt es aber tatsächlich eine ganz simple Erklärung:
Wer schon mal die Zutatenliste seines Heinz-Ketchups gelesen hat, merkt schnell, dass man sich damit die Cola unter den Tomatensaucen ins Haus geholt hat.
Will heißen, dass da echt eine ganze Menge Zucker drin ist.

Das hält mich persönlich trotzdem nicht davon ab, eine solche Flasche zu besitzen (und auch zu verwenden), aber wenn ich das Ganze selbst machen möchte, dann schau ich da schon genauer drauf.

Und das ist der Grund, weshalb es bis heute kein Ketchup-Rezept gab.

Ich habe einfach keins gefunden, dass mit einer „geringen“ Menge an Zucker auskommt. Ist schon klar, dass die Tomate Zucker als Gegenwicht zur Säure braucht und das auch gut schmeckt. Aber ein gesundes Verhältnis sollte es meiner Meinung nach schon sein…

So genug gesundheits-apostelt; hier ist das Rezept:

Gourmet spicy Ketchup (3 cups)

2tbs Olivenöl (2EL)
1 mittlere Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 28oz Dose passierte Tomaten (~780ml)
1tbs Tomatenmark (1EL)
½cup brauner Zucker (~115g)
¼cup Apfelweinessig (~70ml)
1ts Salz (1TL)
½ts Senfpulver
1/8ts Gewürznelke (1/8TL)
¼ts Allspice (¼TL)
2tbs Chiliflocken (2EL) -> zu viel; max. die Hälfte!
1ts Cayennepfeffer (1TL)


Zwiebeln im Öl glasig andünsten; ca. 5min. Knoblauch zugeben und weitere 2min anbraten. Restliche Zutaten zugeben und bei hoher Temperatur schnell zum kochen bringen. Hitze reduzieren und 45-60min simmern lassen, bis die Sauce dick ist und die Konsistenz von Ketchup hat. 
Im Mixer samtig pürieren. In Flaschen / Gläser abfüllen.
Hält ca. 4 Wochen im Kühlschrank.

Fotos: M-iPhone


Bin ich froh, dass ich nicht die komplette Menge Chiliflocken genommen habe. Ich hatte die Hälfte verwendet und selbst das war noch so scharf, dass ich mit Backnatron ordentlich neutralisieren und auf „angenehme“ Schärfe reduzieren musste.

Das ist übrigens einer der besten Küchentipps, die ich je gefunden habe: wenn’s zu scharf geraten ist, Natron einrühren.
Nicht erschrecken, das schäumt ganz ordentlich und man muss solange rühren, bis sich das Natron aufgelöst hat – aber es hilft tatsächlich!
Die andere Variante wäre natürlich, einfach nicht zuviel scharfes Zeugs ins Essen zu schütten… Naja ;-)

Zurück aber zu diesem Ketchup: das ist wirklich extrem lecker geworden und hat nur einen feinen Hauch Süße, der den Tomaten sehr gut zu Gesicht steht.

☺

Guten Appetit!