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Mittwoch, 2. März 2016

Das selbst gelegte Ei: Milka Brownies

Da habe ich doch noch kürzlich über unsere liebe Freelancerin Kollegin gefrozzelt;
mit „essenstechnisch selbst ein Ei gelegt“ und so.

Tja.
Hätt’ ich dann mal bloß nicht kurz darauf Geburtstag gehabt und, offenbar geistig völlig umnachtet, die lieben, dauerhaft Diät-geplagten Kolleginnen gefragt, was ich ihnen zu meinem Ehrentag kochen soll.

Herzhaft zu Mittag oder süß für die Nerven?

Ok-ok-ok, ihr kennt die Antwort schon; es war wie bei einem Kindergeburtstag mit leuchtenden Augen und rhythmisch auf den Tisch klopfenden Händen: „Bo-lo-gne-se, Bo-lo-gne-se und danach noch Brow-nies!“.

Die Bolognese hatten wir an dieser Stelle ja schon und da ich die Brownies schon öfter gemacht habe und sie eigentlich jedesmal schon aufgefuttert waren, bevor ich die Schüssel auf den Tisch stellen konnte…

Und jaaaaaaaaaaaaaaaa, selbstverständlich streichelt das mein Koch-Ego ganz ungemein und daher endlich mal das Rezept präsentiert:

Milka-Brownies (20 Personen) 

200g Milka Alpenmilch
50g Backkakao
200g Butter
3 getrennte Eier
150g Mehl
200g Zucker
½ Pck. Backpulver
1 Prise Salz
Schokoraspeln

Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen, 
dabei gelegentlich umrühren. 
Zucker, Salz und Eigelbe unterrühren.
Mehl, Backpulver und Kakao zugeben und dann vorsichtig den steif geschlagenen Eischnee unterheben.
Auf einem Backblech (mit Papier ausgelegt) verstreichen und bei 180°C ca. 20-25min backen. Mit Schokoraspeln bestreuen.

Foto: M-iPhone

Killt jedes noch so striktes Diät-Vorhaben.
Ich schwör’s!

J

Guten Appetit!

Dienstag, 24. Juni 2014

Das ist die perfekte – Donau - Welle

Ich gestehe, dass trotz mehrmaliger, anders lautender Berichte, Süßes sei nicht so ganz meine Welt, ich trotzdem nicht ganz ohne Süßkram leben kann.

Bei K+K (Keksen+Kuchen) werde ich dann doch immer wieder schwach…

Und da ich angeblich das Kuchen-Back-Gen habe (will heißen, meine Kuchen sind genießbar und keine steinharten Wurfgeschosse) und der Holde bei einer Donauwelle nur schwer „nein“ sagen kann, war’s ja klar, dass ich dieses Rezept unbedingt mal ausprobieren musste.

Was ich allerdings nicht erwartet hatte war, dass die Zubereitung einer ordentlichen Fitness-Übung gleichkommen würde.

Um den Vanille-Pudding klumpen- und hautfrei kalt zu kriegen, habe ich locker 15min ohne Unterlass den Schneebesen geschwungen.
Und glaubt mir, selbst für eine Schläger-Ball-Sportlerin (Badminton) war das eine harte Nummer.

Zudem habe ich noch gelernt, dass heiße Kuvertüre auf kaltem Kuchen (logischerweise) extrem schnell hart wird und gemütliches Verteilen derselben nicht gerade die klügste Wahl ist.

Das Ergebnis dieses Kuchen-Versuches war also ein lahmer Arm und eine Erkenntnis aus dem Bereich der Chemie; aber das geschmackliche Ergebnis war top!

Donauwelle (4 Portionen)

Teig:
250g Butter
250g Zucker
6 Eier
350g Mehl
2EL Kakaopulver
1 Glas Kirschen
1 Pck. Backpulver
Crème:
½l Milch
1 Pck. Vanillepudding
100g Zucker plus Zucker für den Pudding
250g Butter
4EL Zitronensaft
1 Pck. Kuvertüre


Butter und Zucker schaumig rühren, Eier zugeben und cremig rühren. Mehl und
Backpulver mischen und unterrühren. Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao vermischen.
Hellen Teig auf das Blech streichen, dunklen Teig darüber streichen und mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.
Kirschen auf den Teig geben und leicht eindrücken. Bei 175°C ca. 30 25min backen und dann kalt werden lassen.
Pudding zubereiten und abkühlen lassen. Butter, Zucker und Zitronensaft vermengen und cremig schlagen, Pudding nach und nach darunter geben (alle Zutaten sollen gleiche Temperatur haben).
Auf den Kuchen streichen und kühl stellen Kuvertüre zubereiten und den Kuchen damit bestreichen.

 …untraceable…
Fotos: M-iPhone

☺

Guten Appetit!