Posts mit dem Label Speck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Speck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. April 2018

Miss Piggy meets Schweinchen Babe: Schweinefilet in Bresso-Sauce


Was.

Was nur wieder will die Frau uns mit dem Post-Titel sagen?

Miss Piggy hat ein Faible für jüngere Männer?

Die Muppet-Show dreht einen Film mit Schweinchen Babe in der Nebenrolle?

Oder geht es hier gar um Schweinereien?!

So weit hergeholt ist die letzte Vermutung nicht; denn heute geht es um Fleisch.

Um Schweinefleisch.

In zwei Aggregatszuständen.

Um es genau zu nehmen, Schwein umwickelt mit Schwein.

Ok, ich höre jetzt mit den schwammigen Andeutungen auf und lege die Karten auf den Tisch:

Schweinefilet mit Speck ummantelt. (und noch eine Lecker-Sauce obendrauf).

Wer von den beiden Protagonisten für welches Fleisch (Schweinelende und Speck) verantwortlich war, lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen; aber klar ist eines:

Dieses Rezept muss probiert werden!

Schweinefilet in Bresso-Sauce (2 Personen)

1 Zwiebel, in Ringen
2EL Butter
6 Schweinemedaillons aus dem Filet
6 Scheiben Frühstücksspeck
2TL scharfer Senf
100g Sahne / Cremefine
75g Bresso „Provence“
30g Sahneschmelzkäse
Petersilie
 
Ofen vorheizen (E-Herd 200°C, Umluft 175°C).
Lasagneform einfetten und die Zwiebelringe ein-
legen.
Medaillons mit Speck umwickeln, von beiden Seiten
mit Senf bestreichen und auf die Zwiebeln legen.
Mit Butterflöckchen bestreuen und ca. 35-40min
25-30 min backen.
Sahne, Käse und Bresso erwärmen, bis der Käse
geschmolzen ist. Petersilie klein hacken und
zugeben.
10min vor Ende der Backzeit die Sauce zu den
Medaillons geben.
Dazu z.B. Rahmwirsing servieren.

Fotos: M-iPhone

J

Guten Appetit!

Donnerstag, 2. November 2017

Winterwonderland: Creamy Corn Chowder

Ok, vielleicht ist der Titel noch ein bisschen verfrüht.

Es schneit nicht.
Es hat keine Minusgrade.
Es gibt keine Eiskristalle an den Fenstern.
Und Weihnachten ist noch fast zwei Monate entfernt.

Aber nichts desto trotz ist jetzt November und, nach einem wirklich schönen und warmen Oktober, wird es jetzt morgens und abends empfindlich kalt und abends auch noch schneller dunkel (Winterzeit „sei Dank“).

Diese Woche mussten zum ersten Mal Schal und Mütze auf dem Weg zur Arbeit angelegt werden, sonst wären die Ohren wirklich empfindlich zu Schaden gekommen!

Was gibt es also Besseres, als am Ende eines solchen Tages die mummeligen Klamotten („Layering“ ist das Zauberwort) anzuziehen und eine schöne, wärmende Suppe zu machen?

Genau; und wie immer bin ich beim Stromern durch das www auf ein Rezept gestoßen, bei dem man sich wünscht, dass es noch ein paar Grad weniger draußen hat ;-).

Diese(r) Chowder ist ein Mittelding zwischen Suppe und Eintopf und für mich von daher für dieses Wetter geradezu prädestiniert!

Ach so, hatte ich erwähnt, dass da SPECK drin ist?? J


Creamy Corn Chowder (6-8 Portionen)

2EL Butter
65g Mehl
250ml Wasser
325ml Milch oder Kokosmilch
2EL Hühnerbrühepulver
225g Bacon
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen, gewürfelt
2 rote Kartoffeln, gewürfelt
1 Dose Mais (ca. 300-400g)
Salz & Pfeffer

Bacon knusprig braten und dann zerkrümeln.
Butter in einem Topf erhitzen, Mehl einrühren und eine helle Mehlschwitze herstellen. Wasser zugeben und rühren, bis die Sauce glatt ist. Milch und Brühepulver zugeben und köcheln lassen.
Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch zufügen und unter ständigem Rühren 20min köcheln lassen (nicht kochen!), oder bis die Kartoffeln gar sind. Evtl. Suppe pürieren.
Bacon und Mais zugeben und noch mal erwärmen.

Foto: M-iPhone

J 

Guten Appetit!

Mittwoch, 13. April 2016

Altes Ei in neuem Kleid: Bacon and egg toast cups

Keine Sorge meine Lieben, natürlich werden hier keine alten oder verdorbenen Lebensmittel verwendet – es soll ja schließlich niemand um Leib und Leben besorgt sein!

Wobei dem Leib zumindest schon ein mittelschwerer Schaden entstehen könnte, wenn er zuviel von dem folgenden Rezept abbekommt…

Um die Überschrift an dieser Stelle mal zu entwirren: es handelt sich heute um nichts anderes als Spiegelei mit Speck und Toast.
Aber eben in einem etwas anderen Gewand als sonst.

Nämlich als putzige, kleine, muffin-körbchen-ähnliche Dingsbums:

Bacon and egg toast cups (6 Portionen)

6 Scheiben Bacon
6 Scheiben Toast
½ cup Cheddar (55g), gerieben
6 Eier
Salz & Pfeffer

Ofen auf 205°C vorheizen.
Muffinblech buttern oder mit Muffinförmchen aus Papier auslegen.
Bacon in der Pfanne anbraten, aber nicht fertig und knusprig braten.
Auf Zewa abtropfen lassen. Toast in Größe der Muffinform ausstechen
(Rest -> Semmelbrösel). Toast in die Form drücken und je eine Scheibe
Bacon in die Form legen (zwischen Toast und Blechwand stecken).
Ein bisschen Käse auf den Toast streuen und dann jeweils ein Ei in die Form aufschlagen. Eier trennen und zuerst das Eigelb auf den Toast geben. Danach nach Bedarf das Eiweiß dazu geben. 
Evtl. nicht das ganze Eiweiß verwenden. Dann so lange backen, bis die Eier die gewünschte Konsistenz haben (ca. 15min 8-10min).
Dann vorsichtig mit einem Messer lösen und aus der Form nehmen (oder am Muffinpapierförmchen herausheben), salzen und pfeffern und gleich servieren.

Fotos: M-iPhone

Hach ja.
Das food victim in mir ist glücklich.

J 

Guten Appetit!

Dienstag, 2. Februar 2016

Outtakes: wenn’s mal schief läuft… Zwiebel-Ricottatarte mit Greyerzer und Speck

Seid ihr auch so begeisterte „Outtakes“-Gucker wie ich?

Ich bin ja bekennende DVD/BluRay/Netflix/amazon prime-Süchtige und das Zweitschönste, neben den Folgen an sich, sind für mich die Outtakes.

Selbst bei Thriller-Serien freue ich mich immer wie Bolle, wenn unter den Extras noch schiefgegangene Szenen, Versprecher, herunter fallende Mikrofone und ähnliche Sachen zu finden sind.

Was ich allerdings gar nicht leiden kann ist, wenn ich beim Kochen meine eigenen Outtakes produziere.

Ich bin ein Mini-Perfektionist und das kollidiert hier und da mit meinem unbeschreiblichen Talent, auch einfach mal alles falsch anzupacken, was ich in die Finger kriege.

Das Talent zeigt sich natürlich gerne auch beim Kochen – wobei mir aber meistens die Rettung meines Essens noch gelingt.

Wie zuletzt bei dieser Zwiebel-Ricottatarte mit Greyerzer und Speck.

An sich war das geschmackliche Ergebnis top, aber wie ich bis dorthin gekommen bin…
…erfahrt ihr unter dem Rezept:

Zwiebel-Ricottatarte mit Greyerzer und Speck

250g Blätterteig (rechteckig ausgerollt)
Eigelb zum bepinseln + 2 Eigelb
1EL Olivenöl + Öl zum anbraten
200g Frühstücksspeck, in Streifen geschnitten
500g Zwiebelringe rot + weiß
4-6 Frühlingszwiebeln, geschnitten
1EL Thymian frisch
250g Ricotta
100g Schmand
150g Gruyère, in Streifen
Salz & Pfeffer


Blätterteig auf Backpapier auf ein Backblech legen. Im Abstand von ca. 1cm vom Rand rundum einritzen. Den Rand mit Eigelb (evtl. mit Wasser vermischt) einpinseln und das Innere des Teiges mit einer Gabel einstechen.
Ricotta, Eigelbe und Olivenöl mit dem Schneebesen glattrühren, Schmand zufügen und dann würzen. Ricotta-Masse auf das Innere des Teiges streichen und mit dem Gruyère gleichmäßig belegen. Blech kalt stellen.
Speck (evtl. in Öl) auslassen. Dann die Zwiebeln und den Thymian mit Salz zugeben und in etwa 4-5min zusammenfallen lassen, bis das Wasser verdampft ist. Pfanne vom Herd nehmen und die Frühlingszwiebeln untermischen und abschmecken. Zwiebel-Speck-Masse auskühlen lassen.
Dann die Masse auf den Teig geben (Rand freilassen) und auf der untersten Schiene bei 220°C ca. 25-30min backen.

Fotos: M-iPhone


Zunächst ging alles ganz harmlos los. Ich habe alle Zutaten schön kleingeschnitten und bereit gestellt.
Da hätte mir eigentlich schon auffallen müssen, dass der Blätterteig für mein Backblech zu klein war.
Also der Teig ging nicht komplett bis zum Rand, was, wie sich später herausstellte, wirklich blödblödblöd war.

Dann habe ich den Rand hübsch eingeritzt und mit Eigelb bepinselt.

Rezept-Killer Nr. 1: verstreiche kein Eigelb auf Teig, wenn du mit dem Belag noch 
                             nicht fertig bist. Das trocknet nämlich, wenn man zu lange wartet.
                             Tja, logisch.
Rezept-Killer Nr. 2: beim Kaltstellen des Teigs nicht nur darauf achten, dass der Teig
                             an sich in den Kühlschrank passt, sondern natürlich auch das 
                              Blech auf dem er bereits liegt.

Hört auf zu lachen; ich kann es bis hierhin hören.
Ja, ich musste mein Teig-Blech dann im Flur kaltstellen.

Erst nach diesen beiden Missglücken - ja, richtig gelesen, jetzt kommt:

Rezept-Killer Nr. 3: erst dann habe ich begonnen, die Ricotta-Masse zuzubereiten.

Was zu weiterer Warte- und Trockenzeit meines zu kleinen Teigs auf dem nicht in den Kühlschrank passenden Blech führte.
Und blöderweise war die Masse dann auch noch irgendwie viel zu flüssig.

Also noch mal zusammengefasst: Blech zu groß, Kühlschrank zu klein, Teig zu klein, Eigelb zu festgetrocknet, Masse zu flüssig.

Egal, weiter im Text.

Also die flüssige Masse auf den zu kleinen Teig gegeben.
Wäre der Teig groß genug gewesen, hätte ich ihn am Rand (entsprechend dem Rand des Blechs) ein wenig „hochklappen“ können.
Konnte ich aber nicht.
Aber immerhin hat das eingetrocknete Eigelb ein klein wenig verhindern können, dass meine Ricottamasse völligst ungeniert vom Teig laufen konnte.
Glück im Unglück, oder?
Dann das Blech im Kühlschrank, äh, Flur kalt stellen.

Immerhin hatte ich die Zwiebel-Speck-Masse schon vorher gemacht, so dass sie während der Teig-Kühl-Zeit ebenfalls auskühlen konnte.
Denn sonst hätte ich aus den ganzen Einzelteilen wahrscheinlich nur noch eine Suppe kochen können.

Nun ja, irgendwie habe ich also die Zwiebel-Speck-Masse auf den Teig mit flüssiger Ricotta-Masse und ausgetrockneten Rand gebracht und mit viel Gleichgewichtssinn und Balance-Fähigkeit das Blech bis zum Ofen bugsiert.

Ab dann lief alles nach Plan; nach dreißig Minuten hatte ich eine echt leckere Tarte auf meinem Teller!

Und ehrlich gesagt musste ich dann doch ganz schön über mich selbst lachen und den Mini-Perfektionisten einen guten Mann sein lassen.

Der hat sich ja schließlich auch mal eine Pause verdient.

J

Guten Appetit!

Dienstag, 28. April 2015

Österreicher in Schichten: Tiroler Schichtnudeln

Uups, nicht dass mir hier einer auf falsche Gedanken kommt und glaubt, dass ich einen Austria-lier gekillt hätte, um satt zu werden (von wegen Faible für Serienkiller und so…)!

Nein, hier handelt es sich um ein unglaublich leckeres „Comfort“ oder „Soul Food“, wie das heutzutage neumodisch so heißt.

Man könnte es auch Hausmannskost nennen oder man lässt die Bezeichnung einfach weg und macht sich dran, dieses wirklich leckere, sättigende und glücklich machende Rezept zuzubereiten:


Tiroler Schichtnudeln (4 Personen)
 
400g Bandnudeln
½l Milch
125ml Sahne
200g geriebener Bergkäse (Ersatz Emmentaler)
100g Hüttenkäse
2 gewürfelte Zwiebeln
200g gewürfelter Bauchspeck
150g Gorgonzola (<-> Brie / Camembert)
1EL Butter
Schnittlauch

Pasta al dente kochen.
Milch und Sahne erhitzen, Käsesorten zugeben und verrühren. Pasta
und Käsesauce miteinander vermengen, die Nudelmasse in eine gefettete Auflaufform geben und bei 200°C ca. 20min überbacken.
Speck mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, dann die Butter und die Zwiebeln zugeben und goldbraun braten. Schnittlauch waschen und in feine Ringe schneiden.
Zwiebel-Speck-Mischung und den Schnittlauch über den fertigen Auflauf geben und sofort servieren.

Foto: M-iPhone

Genau das Richtige, wenn man ordentlich Hunger hat oder friert oder vor Hunger friert oder oder oder…

☺

Guten Appetit!

Montag, 6. April 2015

Comfort Food: Corn and Bacon Casserole

Ach, was wären wir nur ohne all die Anglizismen?

Hm, genauso glücklich wie ohne, schätze ich mal…

Ich bin da mal ehrlich, denn ich bin noch jung genug, um ebenfalls eine Vielzahl dieser Worte in meinen täglichen Sprachgebrauch einzufügen und – geben wir es zu – für manche Ausdrücke gibt es einfach keine so recht passende deutsche Übersetzung.

Oder findet wirklich jemand, dass „Komfort Essen“ besser klingt als „Comfort Food“?

Eben.

Letztendlich ist es aber mal ziemlich wurscht, welchen Namen man dem Kinde gibt; der Sinn ihrer Existenz ist einfach und allein, um den Esser glücklich und satt zu machen!

Was das folgende Rezept ohne Probleme schafft; egal, ob allein genossen oder als Beilage serviert.

Also, warten bis einem der Sinn nach Komfort und Wohlgefühl durch Essen steht und ab geht’s in die Küche:

 
Corn and Bacon Casserole (6-8 Portionen)

6 Scheiben Speck
½ cup Zwiebeln (~60g), gehackt
2tb Mehl (2EL) 
2 Knoblauchzehen, gehackt
Salz & Pfeffer
8oz Sour Cream (~225g)
3½ cups Mais (~400g)
1tb Petersilie (1EL), gehackt
Schnittlauch

Ofen auf 190°C vorheizen.
 Speck in mundgerechte Stücke schneiden und knusprig auslassen. Aus der Pfanne nehmen und auf Zewa abtropfen lassen.
Im Speckfett die Zwiebeln weich und glasig andünsten. Mehl und Knoblauch zugeben und weitere 1-2min anschwitzen. Vom Herd nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Sour Cream, Mais, Petersilie und die Hälfte vom Bacon zur Zwiebel-Knoblauch-Masse geben und gut verrühren.
In eine Auflaufform oder mehrere Cocottes füllen und mit dem restlichen Bacon bestreuen. Ca. 20-25min backen, bis die Masse durchgeheizt ist.
Mit Schnittlauch bestreuen und servieren.

Fotos: M-iPhone

Yummie. Jetzt ist mir warm, satt und komfortig. Ziel erreicht.

☺

Guten Appetit!

Donnerstag, 19. Februar 2015

Kaltes-Wetter-Essen: Shrimp and Corn Chowder

Mannmannmann, was ist denn da bloß los?

Ich glaube, der Wetterfrosch hat die falsche Abzweigung genommen und ist die Leiter runter statt rauf geklettert?

Der Wettermann und das Wetterinternet behaupten nämlich, dass es in unserer Region frühlingshafte Temperaturen haben sollte.

Hm, vielleicht meinten die, dass sich diese frühlingshaften Temperaturen auf die Region 
v e r t e i l e n ?

9 Grad hier, 3 Grad dort, kein Grad bei mir??

Ich war heute den halben Tag draußen unterwegs, habe mir echt beinahe den Hintern abgefroren und nur graue Suppe um mich herum gesehen.

Gutes Stichwort (*hahaha* - und eine leicht hängende Überleitung ;-) ) – was bleibt einem denn da noch anderes übrig, als eine Suppe zu kochen?

Eben.

Also, auf geht’s:

Shrimp and Corn Chowder (4 Personen)

4 Streifen Bacon, klein geschnitten
1lb Shrimps (~450g), küchenfertig
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Zwiebel, fein gehackt
2ts smoked Paprika (2TL) oder al gusto
je ½ts getrockneter Oregano und Basilikum (½TL)
¼ts Chiliflocken (¼TL); optional
Salz & Pfeffer
4 cups Hühnerbrühe (~960ml)
2 cups Mais (~500g)
1 Lorbeerblatt
¼ cup Sahne (~60ml)
2tbs Petersilie (2EL), gehackt


Einen großen Topf bei mittlerer Temperatur heiß werden lassen. Bacon zugeben und braten, bis er braun und knusprig ist, etwa 6-8min. Herausnehmen und auf Zewa abtropfen lassen. Überschüssiges Fett, bis auf 1EL, abgießen. Shrimps in den Topf geben und unter ständigem Rühren 2-3min kochen, bis sie rosa sind. Aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. Knoblauch und Zwiebeln in den Topf geben und andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Paprika, Oregano, Basilikum und Chiliflocken zugeben und 1-2min mitkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Brühe, Mais und Lorbeerblatt zugeben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und ca.12-15min simmern, bis die Suppe leicht andickt. Lorbeerblatt entnehmen, Sahne einrühren und dann pürieren.
Sofort mit Shrimps, Bacon und Petersilie servieren.

Fotos: M-iPhone

Sehr schön, meine Extremitäten sind wieder aufgetaut und jetzt kann ich ins warme Bett.

☺

Guten Appetit!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Carbonara-Variante die 3.te: Spaghetti Köhler Art

Hm. Hmhmhm.

Pasta. Speck. Käse.

Kleines Deja-vú, oder?

Macht aber nix, denn diesmal wieder in einer neuen Kombination und absolut
Sahne-frei… ;-)

Ich hab mich mal ein bisschen schlau gemacht und folgendes zu Carbonara gefunden:

 „…Carbonaro bezeichnet im römischen Dialekt einen Köhler oder Kohlenhändler. Alla carbonara heißt also nach Köhlerart …….. Oft wird gemutmaßt, dass der Name von einem der beiden traditionsreichen römischen Restaurants namens La Carbonara abgeleitet wurde. Von den Restaurants selbst wird diese Version jedoch bestritten. …“)
Spaghetti Köhler-Art (4 Personen)
 
3EL Olivenöl
1 fein gehackte Zwiebel
160g geräucherter Speck in Streifen
400g Spaghetti
4 Eier
100g Crème fraîche
40g Parmesan
40g Pecorino
Salz & Pfeffer




Zwiebeln in Öl anschwitzen, Speck zugeben und 10min unter Rühren anbraten.
Pasta al dente kochen.
Eier, Crème fraîche und Käse verrühren und würzen.
Nudeln mit Speck vermengen und vom Herd nehmen. Eimischung in die Pasta geben, gut durchmischen, mit Pfeffer und Käse bestreuen.

…untraceable…
Fotos: M-iPhone

Naja, was auch immer Wikipedia oder sonst wer sagt – mir hat’s geschmeckt!

☺ 

Guten Appetit!

Dienstag, 23. Dezember 2014

Rinderrouladen

Wie schon mal erwähnt, muss es nicht immer Haute Cuisine mit außergewöhnlichen Zutaten und Zubereitungsmethoden sein.

Gibt es denn irgendetwas Schöneres, als an einem kalten, verregneten/verschneiten, usseligem Tag ein Wohlfühl-Gericht zu kochen?

Eben.

Also back to the roots und die gute alte Roulade gezaubert!

Ist schnell fertig gerollt und dann muss man nur noch 1,5h mit der besten Freundin telefonieren und schon kann das Essen beginn!
Ok, vielleicht braucht man noch 1-2min, bis die Beilagen (Klöße, Spätzle, Kartoffelbrei, Blaukraut) fertig sind, aber dann kann es auch schon losgehen!

Rinderrouladen (4 Portionen)
4 Rouladen
4 Scheiben Speck
2TL scharfer Senf
4 Essiggurken
4TL Tomatenmark
4TL Crème fraîche
Salz, Pfeffer & Paprikapulver
3TL Öl
etwas trockener Rotwein
 1l Brühe
1 Lorbeerblatt



Rouladen auf beiden Seiten salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Die Innenseite mit Senf bestreichen und mit Speck, Gurke und Zwiebeln belegen. Dann einrollen, zubinden oder feststecken. Öl in einem Topf erhitzen und das Fleisch rundherum anbräunen. Evtl. restliche Gurken und Zwiebeln mitschmoren. Mit Rotwein ablöschen (auffüllen, so dass die Rouladen bis zur Hälfte bedeckt sind); Lorbeerblatt hinzugeben. Brühe zugeben und ca. 60-90min bei mittlerer Hitze zugedeckt köcheln. Evtl. Wein nachgießen. Am Ende das Lorbeerblatt entfernen, Tomatenmark unterrühren, mit Brühe abschmecken und Crème fraîche zugeben.

…untraceable…
Fotos: M-iPhone

Brauch ich nix zu sagen; sagt mal, seh’ ich da etwa Schneeflocken vor dem Fenster?!

;-) 

Guten Appetit!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

So eine SchweinInnerei: Schwedische Leberpastete

Jaja, das kann schon eine Schweinerei werden, wenn's um Innereien geht.

Ich mag nicht jede Innerei und vor allem mag ich sie nicht ständig, aber wenn, dann darf es gerne mal eine leckere Leber sein.

An meinen ersten „Leber-Versuch“ erinnere ich mich (und vor allem der Holde) nur mit Grauen, denn das Ding ging mal richtig in die Hose…

Guten Gewissens und mit besten Vorsätzen ausgestattet habe ich die Leber gesäubert, in Milch eingelegt und danach mehliert.
Nur beim Braten muss ich wohl die Uhr verkehrt herum gehalten haben, denn nach meiner Bratzeit waren die Dinger „well done“ und das ist bei einer Leber einfach mal der Supergau.

Ich habe die vormals zarten Fleischstücke einfach gekillt; die waren so hart und zäh, dass an Essen nun wirklich nicht mehr zu denken war.
Vielleicht hätten wir ein Regal daraus bauen sollen, aber das hätte vermutlich irgendwann angefangen zu müffeln.

Nun ja, für den Holden ist somit die Sache mit den Innereien (zumindest aus meiner Kochhand) auf unbestimmte Zeit erledigt. Ich dagegen war mutig und habe es immer mal wieder probiert und siehe da, mit etwas Übung und der richtigen Uhr kann sogar ich mittlerweile Leber zubereiten!

Und nachdem mich nun keine Leber mehr in die Schranken weisen kann, habe ich doch gleich dieses Rezept ausprobiert:

Schwedische Leberpastete

500g Schweineleber
500g Schweinspeck
3 Anchovisfilets
1 Zwiebel
2 Eier
2EL Butter
2EL Mehl
225ml Sahne
225ml Milch
je 1TL Salz, Pfeffer & Piment
375g Schweinespeck in langen Streifen, etwa 2-3mm dick

Butter zergehen lassen, Mehl einrühren, Milch und Sahne zugeben und bei starker Hitze aufkochen lassen. Dabei kräftig mit dem Schneebesen schlagen, bis die Sauce eindickt. Kurz ziehen lassen und dann zum Abkühlen beiseite stellen.
Leber, Speck, Zwiebeln und Anchovis möglichst klein hacken.
Abgekühlte Sauce mit Eiern, Salz, Pfeffer und Piment abschmecken.
Leber & Co in den Mixer geben (evtl. in mehreren kleinen Portionen) und sehr fein pürieren. Dabei laufend die Sauce zugeben. Die Masse sollte möglichst cremig werden.
Eine Kastenform mit den Speckstreifen auslegen, so dass der Boden bedeckt ist und die Speckstreifen an den Seiten überlappen. Lebermasse einfüllen und mit dem Speck zudecken.
Dann mit Alufolie abdecken. Kastenform mind. bis zur Hälfte ins Wasserbad stellen und bei 180°C ca. 1,5h backen. Form herausnehmen, Folie abziehen und Abkühlen lassen.
Nach dem Abkühlen die Folie wieder auflegen.

Fotos: M-iPhone




Ich gebe ja zu, dass Leber zwar sehr lecker schmeckt, man (oder besser gesagt: ich) aber bei der Zubereitung schon starke (Geruchs-)Nerven braucht.

Ich finde, dass rohe Leber einen recht strengen Geruch hat und deshalb war ich ziemlich froh, als meine Leber-Paste fertig war und ich sie in den Ofen schieben konnte.

Umso mehr hat mich dann das Ergebnis umgehauen. Die Pastete ist wirklich suuuuuuper lecker geworden und, ganz simpel, mit Toast und etwas Preiselbeeren genossen, echt der Hit!

☺

Guten Appetit!