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Mittwoch, 25. April 2018

Miss Piggy meets Schweinchen Babe: Schweinefilet in Bresso-Sauce


Was.

Was nur wieder will die Frau uns mit dem Post-Titel sagen?

Miss Piggy hat ein Faible für jüngere Männer?

Die Muppet-Show dreht einen Film mit Schweinchen Babe in der Nebenrolle?

Oder geht es hier gar um Schweinereien?!

So weit hergeholt ist die letzte Vermutung nicht; denn heute geht es um Fleisch.

Um Schweinefleisch.

In zwei Aggregatszuständen.

Um es genau zu nehmen, Schwein umwickelt mit Schwein.

Ok, ich höre jetzt mit den schwammigen Andeutungen auf und lege die Karten auf den Tisch:

Schweinefilet mit Speck ummantelt. (und noch eine Lecker-Sauce obendrauf).

Wer von den beiden Protagonisten für welches Fleisch (Schweinelende und Speck) verantwortlich war, lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen; aber klar ist eines:

Dieses Rezept muss probiert werden!

Schweinefilet in Bresso-Sauce (2 Personen)

1 Zwiebel, in Ringen
2EL Butter
6 Schweinemedaillons aus dem Filet
6 Scheiben Frühstücksspeck
2TL scharfer Senf
100g Sahne / Cremefine
75g Bresso „Provence“
30g Sahneschmelzkäse
Petersilie
 
Ofen vorheizen (E-Herd 200°C, Umluft 175°C).
Lasagneform einfetten und die Zwiebelringe ein-
legen.
Medaillons mit Speck umwickeln, von beiden Seiten
mit Senf bestreichen und auf die Zwiebeln legen.
Mit Butterflöckchen bestreuen und ca. 35-40min
25-30 min backen.
Sahne, Käse und Bresso erwärmen, bis der Käse
geschmolzen ist. Petersilie klein hacken und
zugeben.
10min vor Ende der Backzeit die Sauce zu den
Medaillons geben.
Dazu z.B. Rahmwirsing servieren.

Fotos: M-iPhone

J

Guten Appetit!

Montag, 20. Juni 2016

Da schwei(a)nt mir was: Garlic Herb Stuffed Pork Chops

Da hab ich doch neulich noch meine „Angst“ vor Schweinfleisch publik gemacht und schwups – ist das nächste Schwein am Start.

War mir persönlich ja klar, da ich mitdenkende, resteverwertende Köchin (hab ich schon mal erwähnt, oder? ;-) ) natürlich für das erste Schweine-Rezept (hier geht's zum Rezept) ein schönes, aber auch großes Stück Schweinelende eingekauft hatte.

Das ich natürlich nicht ganz aufbrauchte.

Weshalb der Rest davon ein (wohl eher ungemütliches) Zwischenzuhause in meinem Gefrierschrank fand.

Und ich bin, was Tiefgekühltes angeht, etwas pieksig.

Also gekaufte TK-Ware kann schon das ewige Leben in meinem Freezer haben.

Da sind ja bestimmt genug irgendwelche-ich-weiß-nicht-was-Stoffe drin, so dass man das Zeug auch noch nach Ablauf dieses Jahrtausends beruhigt konsumieren kann.

Aber bei frisch eingefrorenen, echten Lebensmitteln seh’ ich das etwas anders.

Egal ob Hackfleisch, Rouladen, (Rouladen)Sauce, Bolognese oder eben Schweinelende – nach maximal 4-8 Wochen kommt das Zeug zur weiteren Verkochung aus meinem Gefrierschrank wieder raus.

Vielleicht bin ich auch einfach nur Werbung-geschädigt.
Könnt ihr euch noch an die Toppits-Tiefkühlbeutel-Werbung erinnern, in der der Werbemann mit der angenehm sonoren Stimme sagte, dass ohne die Toppits-Beutel dem Gefriergut der Gefrierbrand droht – ja dieser sogar unvermeidlich ist?!

Und dazu das wirklich beunruhigende Bild von dem Fleisch und dem „Blitz“, wo der Gefrierbrand „eingeschlagen hat“, das echt nicht mehr so aussieht, als ob man es ohne größere gesundheitliche Schäden noch essen könnte?

Alles klar, ihr habt das Bild und ich hab es auch – so tief eingebrannt, dass ich also nicht zu lange warte, um eingefrorenes Fleisch weiter zu verarbeiten.

Und wie immer kam mir dann beim Surfen, Suchen und Klauen im Internet dieses Rezept gerade Recht:

Garlic Herb Stuffed Pork Chops (8 Portionen)

16oz Frischkäse (~450g)
Pfeffer & Salz
1tbs Knoblauchpulver (1EL)
¼ cup Schnittlauch (~30g), in Röllchen
1 cup Provolone (~125g), gerieben
4 Streifen Bacon, gebraten und zerkrümelt
8 Schweinekoteletts ohne Knochen oder Lende
2 cups Mehl (~250g)
3 Eier, verschlagen
2 cups Semmelbrösel (~220g)
4tbs Pflanzenöl (4EL)














Ofen auf 175°C vorheizen.
Frischkäse, Pfeffer, Knoblauchpulver, Schnittlauch, Provolone und Bacon sehr gut miteinander vermengen.
Fleisch von beiden Seiten salzen und pfeffern.
Vorsichtig eine Tasche in das Fleisch schneiden und einen großzügigen Löffel Frischkäsecrème in die Tasche einfüllen.
Ränder gut zudrücken und dann jedes Fleischstück erst in Mehl, dann Ei und zum Schluß in den Semmelbröseln wälzen.
Im Öl pro Seite 1-2min anbraten und danach 15-20min im Ofen backen, bis der Käse blubbert und angebräunt ist.

weitere Fotos: M-iPhone

Ich muss an dieser Stelle ja mal zugeben, dass ich der totale Panier-Honk bin.

Egal wie gut meine Panier-Station auch aufgebaut sein mag – es endet immer in einem Desaster.

Ich krieg es einfach nicht gebacken (hahaha, das kommt doch erst nach dem Panieren), alle zu panierende Stücke gleichmäßig mit allen Ingredienzien zu überziehen.

Und am Ende habe ich an meinen „Panier-Tools“ (Gabel, Zange, Löffel; was ihr wollt) klumpenweise Ei, Mehl und Semmelbrösel kleben.

Was wiederum zur Folge hat, dass ich immer ein paar Batzen Ei-Mehl-irgendwas mit in den Backofen lege.
So als Snack oder so.
Oder einfach als Beweis, dass ich einfach nichts panieren sollte.

Aber egal, irgendwie klappt es doch immer irgendwie und das geschmackliche Ergebnis war erneut der Hit!

J

Guten Appetit!