Posts mit dem Label Käse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Käse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. Januar 2017

Winterwonderland – Zeit für Comfort Food: Hot Corn and Bacon Beer Cheese Dip

Jaaa! Er ist da-da-da!

Winter!

Schnee und Sonnenschein!
Minusgrade und klare Luft!

Ok, bitte haltet mich jetzt nicht für völlig bescheuert; aber ich stamme nunmal aus einer 4-Jahreszeiten-Generation und finde, dass im Winter kalt und Schnee das Gebot der Stunde sein sollte.

Ich habe einfach keine Lust mehr, an Weihnachten T-Shirts und Flip-Flops zu tragen :-/.
(Es sei denn, ich wäre auf einer karibischen Insel…oder so…*träumt weiter*)

Und außerdem muss ja für das folgende Rezept auch die Außentemperatur bzw. das innere Gefühl deutlich “Comfort-Fooooooood!” schreien, denn bei 40°C im Schatten scheint mir das kaum ein angemessenes Gericht zu sein ;-):

Hot Corn and Bacon Beer Cheese Dip (6-8 Personen)

16oz Frischkäse (~450g)
1 cup Bier (~240ml)
5oz Parmesan (~140g), gerieben
2 cups Provolone o. Mozzarella (~250g)
½tsp Pfeffer (½TL)
½tsp Paprika (½TL)
¼tsp Knoblauchpulver (¼TL)
¼ cup Petersilie (~15g)
11oz Mais (~300g)
1¼ cups Bacon (~?), gebraten und zerkrümelt

Ofen auf 175°C vorheizen.
Frischkäse, Parmesan, Bier, die Hälfte vom Provolone, Pfeffer, Paprika und Knoblauchpulver im Mixer gut vermengen. Die Masse ist etwas dünnflüssig,
aber das ist normal.
Mais, den Großteil vom Bacon, Petersilie und den restlichen Provolone unterrühren.
Die Masse in eine ofenfeste Auflaufform geben, mit dem restlichen Bacon bestreuen und 15-20min backen, bis der Dip heiß ist und Blasen wirft.
Mit Petersilie garnieren und mit Crackern servieren. 

Fotos: M-iPhone


 
Harr-harr-harr, das war genau das Richtige für den ersten Tag mit -7°C draußen.
Warm, wohlig, sättigend – und dann mit gefülltem Bauch aus der warmen Küche raus in den Schnee gucken.

Perfekt.

J

Guten Appetit!



Sonntag, 1. Mai 2016

Es muss nicht immer Kaviar sein: Warme Lachsbrötchen

Diesmal ist der Name Programm, denn mein absolutes Lieblingsbuch ist „Es muss nicht immer Kaviar sein“ von Johannes Mario Simmel.

Es geht um den Agenten wider Willen, Thomas Lieven, der eigentlich eine erfolgreiche Karriere als jüngster Bankier seiner Zeit verfolgt – und durch unglückliche Zufälle in die Wirren des 2.ten Weltkrieges und im Zuge dessen in die Fänge verschiedener Geheimdienste gerät.
Da der Protagonist ein überzeugter Pazifist ist, versucht er (und es gelingt ihm), mit Charme, Cleverness, einigen (meist gewaltlosen) Tricks sowie seiner Kochleidenschaft, alle gegeneinander auszuspielen, ohne dass größere Verluste zu beklagen sind.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich diesen Roman schon gelesen habe; auf alle Fälle besitze ich das Buch insgesamt dreimal: eine Ausgabe meines Großvaters sowie zwei Taschenbücher.
Nur so für den Fall, dass ich mal aus einem der Exemplare alle Buchstaben herausgelesen haben sollte…

Aber wir sind hier ja auf einem Koch-Blog und keiner Buch-Kritik-Seite und daher komme ich auch endlich mal auf das Thema zurück.

Das Rezept.

Der Geheimagent wider Willen beginnt/beschließt die meisten seiner Coups mit einem selbst gekochten Essen.
Und die Rezepte zu diesen Gerichten finden sich ebenfalls im Roman.

Hier darf man beim Lesen das Erscheinungsjahr – 1960 – nicht vergessen.
Ich könnte mich jedesmal königlich amüsieren, wenn von „außergewöhnlichen“ Zutaten die Rede ist, die wir heutzutage in jedem besseren Supermarkt und vor allem zu jeder Jahreszeit kaufen können.

Wie die Eierfrucht.

Ja ihr Schlaumeier, entweder das Allgemeinwissen oder eine kurze Rückfrage bei Dr. Google verraten, dass es sich hier um die Aubergine handelt.

Aber um die soll es heute gar nicht gehen.

Mir gefällt einfach die schöne Art der Rezeptbeschreibung.
Und der Blick auf die Zutatenlisten.
Ohne Reue, ohne wenn und aber gibt es Fett, Käse, Butter und Fleisch in allen Formen und das Ganze noch einmal von vorne.

Los geht’s:

Warme Lachsbrötchen 28. Mai 1939

Dünne Weißbrotscheiben durch Milch ziehen, mit einer passend zurechtgeschnittenen, in Milch aufgeweichten Scheibe Räucherlachs belegen und mit je einer durch Milch gezogenen Weißbrotscheibe bedecken. Auf der oberen Seite mit geriebenem Käse bestreuen, mit Butterflöckchen belegen, auf einem gefettete Backblech im Backofen überbacken.

by Johannes Mario Simmel “Es muss nicht immer Kaviar sein (S. 51)
Fotos: M-iPhone







Ja, es muss nicht immer Kaviar sein. Lachs geht auch völlig in Ordnung!

J 

Guten Appetit!

Mittwoch, 17. Februar 2016

Nerven-Nahrung par excellence: Cheesy Onion and Bread Gratin

Es war da mal ein Montag.
Der Wochentag, der uns noch fünf Tage vom Wochenende trennt.

Der Tag, an dem gerne bescheuerte und seltsame Dinge passieren.
Nicht eins.
Nicht zwei.
Nein, in Massen treten sie auf.
Ungehindert und mit voller Wucht.

Rotten sich die Deppen der Welt am Wochenende zusammen, schmieden Verschwörungstheorien und überschütten uns dann am Montag mit den vorgenannten bescheuerten und seltsamen Dingen?

Scheint so zu sein.

Und an besagtem Montag hatte ich einen Montag, der seinesgleichen sucht.
Wie ein Erdrutsch ist dieser Tag über mich gerollt, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe!
Ich habe nichts gegen fordernde und stressige Tage, wenn aber eine schlechte und/oder seltsame Nachricht die andere jagt und man nur noch damit beschäftigt ist, an allen Ecken und Enden Brände zu löschen und Schadensbegrenzung zu betreiben, dann ist auch mal Schluss mit lustig.

Wenn ich es gekonnt hätte, hätte ich diesen Tag einfach mit meinen bloßen Händen gekillt.
Ich habe mich aber eines Besseren besonnen und meinen händischen Kräften lediglich in der Küche freien Lauf gelassen.

Und dabei sämtliche Warnungen der Gesundheitsbehörde mit einem Lächeln und dem imaginären Zuprosten mit meinem zweiten Glas Wein in den Wind geschossen.

Kohlenhydrate und Fett.
Das ist es.

Cheesy Onion and Bread Gratin 
(4 Portionen) 

3 Scheiben Brot, gewürfelt
2 Zwiebeln, geviertelt
2tbs Olivenöl (2EL)
2tbs Butter (2EL)
2tbs Mehl (2EL)
1½ cups Milch (~360ml)
½ cup Parmesan, gerieben (~60g)
2oz Bergkäse, gerieben (~60g)
Salz, Pfeffer, Muskat 

Zwiebeln in eine Auflaufform geben und mit 
Olivenöl beträufeln. Ca. 1h bei 200°C backen; 
nach der Hälfte der Zeit die Zwiebeln einmal umrühren. Aus dem Ofen
nehmen (und den Ofen anlassen) und das Brot unterrühren, so dass es vom Olivenöl bedeckt ist. Butter erhitzen und das Mehl einrühren, bis die Mischung anfängt anzudicken. Käsesorten einrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Mischung über die Brot-Zwiebeln geben und im Ofen ca. 20min goldbraun backen.

Foto: M-iPhone

Yeah.

J 

Guten Appetit!

Mittwoch, 25. November 2015

Viel Lärm um Nichts – oder viel Name rund um einfach Leckeres: Nids de tartiflette

Hach, ich mag diese Rezepte mit wohlklingenden, umfangreichen Namen, die sich am Ende als einfach zuzubereitende, köstliche Geschichten entpuppen.

Und da ich die französische (Aus-)Sprache sowieso toll finde und mich die Zutaten und Zubereitung dieses Rezepts (ich sage nur Limbisches System und Innere-Organe-Triumvirat) direkt angesprochen haben, kommt hier gleich das Rezept:

Nids de tartiflette – Käse-Kartoffel-Nester (6 Portionen)

1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
125g durchwachsener Räucherspeck
600g festkochende Kartoffeln
2EL Pflanzenöl
1-2TL Thymianblättchen
100ml trockener Weißwein oder Rinderbrühe
Meersalz & Pfeffer
150g Crème fraîche
125g Reblochon, in kleinen Würfeln (inkl. Rinde)
6 Cocottes
Butter zum Einfetten














  
Speck in kleine Würfel schneiden, Kartoffeln schälen und in 1cm-Würfel schneiden.
Öl erhitzen und darin Speck und Kartoffeln ca. 5min anbraten, bis der Speck knusprig ist. Zwiebel zugeben und weitere 5min braten, bis die Kartoffeln leicht gebräunt sind.
Thymian und Knoblauch unterrühren und mit dem Wein (Brühe) ablöschen. Kurz einkochen und dann mit Salz und Pfeffer würzen. Pfanne vom Herd nehmen.
Crème fraîche und 2/3 des Reblochon unterrühren. Masse in die gefetteten Cocottes geben, mit dem restlichen Reblochon bestreuen und bei 200°C auf der untersten Schiene 20-25min knusprig hellbraun backen.
Heiß in den Cocottes servieren.

Fotos: M-iPhone

Très bien mon amis; je t’aime cette recette.

J

Guten Appetit!

Samstag, 26. September 2015

Was bin ich? Käse, Butter, Dip? Boursin Cheese

Seid ihr schon alt genug, um noch „das heitere Beruferaten mit Robert Lembke“ zu kennen? 
5 Deutsche Mark (ja ihr lieben Kinder, das ist die Währung mit der wir aufgewachsen sind!) für jede mit „Nein“ vom Gast beantwortete Frage, dessen Beruf erraten werden musste?

Ja? Gut, puuh, Glück gehabt, also bin ich doch noch kein Dinosaurier…

Ok, ihr wisst also Bescheid; heute geht es um die Frage, in welche Kategorie das heutige Rezept einsortiert werden sollte. 

Also, hier die im Raum stehenden Möglichkeiten:

Käse? 
Theoretisch, da Bestandteil Frischkäse und Namensteil „Cheese“.

Butter? 
Theoretisch, da Bestandteil Butter.

Dip? 
Theoretisch, da definitiv als Dip einsetzbar.

Der Name Boursin hilft auch nicht wirklich weiter, da dieser lediglich eine Herstellermarke der französischen Bel-Gruppe ist und einen Doppelrahmkäse bezeichnet (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Boursin).

Hah! denkt sich da der Leser, damit wäre doch die Identität geklärt?!

Ja, natürlich, wenn ich den Boursin Cheese im Supermarkt gekauft und nicht selbst gemacht hätte!

Aber klar, mit diesem Wiki-Hinweis kommt man der Sache natürlich näher und köööööönnte doch vermuten, dass sich das folgende Rezept einfach nur an das „Original“ anlehnt:

Boursin Cheese (2 Cocottes) 

8oz Frischkäse (~225g), zimmerwarm
1 stick Butter (~115g), zimmerwarm
2ts Knoblauch (2TL), fein gehackt
je ½ts (½TL) getrockneter Oregano, 
    Basilikum, Thymian, Schnittlauch, 
    Petersilie und Salz
je ¼ts (¼TL) getrockneter Majoran, 
    Estragon und Pfeffer

Alle Zutaten gut miteinander vermengen und in Cocottes füllen. 
Deckel auflegen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Bei Zimmertemperatur servieren.
Hält ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Foto: M-iPhone

Welche Kategorie auch immer man diesem.., ja diesem…, äh…, KäseButterDip-Dings gibt, es schmeckt.

`Nuff said.

J

Guten Appetit!

Dienstag, 17. Februar 2015

Mac it again!

Nein nein, ich habe mich natürlich nicht verschrieben, denn – wie sollte es anders sein – gibt es heute wieder ein Mac and Cheese-Rezept.

Über den Nährwert dieses Gerichtes muss wohl kein Wort mehr verloren werden, aber es ändert auch nichts daran, dass es einfach lecker ist!

Und praktischer weise spielt mir das momentane Sch…Wetter ja geradezu in die Karten!
Oder glaubt ihr ich könnte guten Gewisssens bei 15 oder mehr Grad Außentemperatur schon wieder ein Comfort-Food-Rezept posten?
Eben.

Aber da es grad so schön usselig kalt da draußen ist, braucht die Seele (und der Magen) eben doch ein wenig öfter gehaltvolles Essen.

Schließlich verbraucht man ja schon alleine durch das aufwendige An- und Ausziehen sämtlicher Tanktop-T-Shirt-Pullover-Schal-noch ein-Schal-Tuch-Handschuh-Mützen-Schichten soviel Kalorien, wie sie mit Sicherheit in diesem Gericht zu finden sind.

White Cheddar Avocado Mac and Cheese (4 Personen)

1lb Pasta (~450g)
½ Avocado
Salz & Pfeffer
1 Knoblauchzehe, gehackt
2tsp Apfelessig (2TL)
2tsp Zitronensaft (2TL) 
2tbsp Olivenöl (2EL)
2tbsp Butter (2EL)
3tbsp Mehl (3EL)
1½ cups Milch (~360ml)
2½ cups (weißer) Cheddar, gerieben (~300g)






















Pasta al dente kochen.
Avocado, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Apfelessig, Zitronensaft und Olivenöl zu einer glatten Paste mixen.
Die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, das Mehl einrühren und eine Roux herstellen. Milch zugeben und weiter simmern lassen, bis die Sauce andickt. Avocado-Masse zugeben und unter Rühren weiter simmern lassen, bis die Sauce erneut andickt.
Vom Herd nehmen, Käse und Pfeffer zugeben und Rühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Mit der Pasta vermengen, der zweiten Hälfte der Avocado garnieren und servieren.

Fotos: M-iPhone

Bitte bitte bitte, lass es noch länger kalt bleiben!

☺ 

Guten Appetit!

Mittwoch, 12. November 2014

Die Suche geht weiter: Stovetop Mac and Cheese w Cheese Crisps

Ich suche immer noch.
Verzweifelt und hungrig.
Das ultimative Mac’n’Cheese-Rezept.

Und da ich diese Gerichte, wie schon mal erwähnt, nicht jede Woche koche (obwohl, was sich reimt ist gut, oder?!), wird es auch noch dauern.
Aber macht ja nix, das heißt zumindest, dass mein Blog so lange leben wird, bis ich es endlich gefunden habe. ☺

Natürlich ist mir klar, dass Mac’n’Cheese einfach nur Nudeln mit einer Roux-basierten Sauce mit verschiedenen Käsesorten ist.
Aber da steckt doch der Teufel im Detail: welche Käsesorte/Käsekombination ist denn nur die Richtige…?

Also, weiter suchen, weiter kochen, weiter essen. Weiter lesen!

Stovetop Mac and Cheese w Cheese Crisps (4 Personen)

8oz / 2 cups geriebener Cheddar (~220g)
8oz Pasta (~220g)
4tb Butter (4EL)
¼ cup Mehl (~25g)
½tsp Smoked Paprika (½TL)
¼tsp weißer Pfeffer (¼TL)
2 cups Milch (~240ml)
4oz geriebener Fontina (~110g)
½ cup Mascarpone (~110g)

1 cup Cheddar in 8 Portionen aufteilen und in der Pfanne oder Backofen zu Talern
verarbeiten. Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen. Dann das
Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze 2min unter Rühren kochen. Smoked Paprika und
Pfeffer zugeben. Nach und nach die Milch zugeben, konstant Rühren, bis die Sauce dick
und cremig ist. Hitze reduzieren, Käse einrühren und schmelzen lassen. Topf vom Herd
nehmen, Mascarpone einrühren und nach Geschmack salzen. Mit der Pasta vermengen
und den Käsechips servieren.

http://spicysouthernkitchen.com/stovetop-mac-and-cheese-with-cheese-crisps/
Foto: M-iPhone

Oh war das gut.
Comfort Food at it’s best!

☺ 

Guten Appetit!

Dienstag, 15. Juli 2014

Mac’n’Cheeeeeeeeese!

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass auch ich auf der Suche nach dem ultimativen Mac’n’Cheese-Rezept bin.
Und ich kann sagen, dass das echt ganz schön anstrengend ist. Da muss man ja schließlich kochen und probieren und kochen und probieren…

Da dieses Gericht nun nicht gerade ein Diät-Stück, sondern eher eine Anleitung zur Arterien-Verstopfung á la 10-spuriger Highway-Superstau in Shanghai ist, kommt es auch nicht täglich auf den Tisch.

Ich bin zwar mit dem sprichwörtlich „guten Stoffwechsel“ gesegnet (auch wenn die letzten 15 Jahre bestimmt hier und da ein paar Spuren hinterlassen haben) und habe mein Gewicht (+/- 1-2kg) und meine Figur in den letzten 10 Jahre gehalten, aber auch ich werde älter und versuche, ein bisschen mehr darauf zu achten, was ich esse.

Nur bei Speck kenne ich kein Pardon. Und Hackfleisch. Und BBQ-…äh, also ok, genug davon…

Was ich also eigentlich mit viel Gerede sagen wollte: Probiert. Das. Hier. Unbedingt.

Mac & Cheese (6 Portionen)
 
8oz Maccaroni (224g)
¼ cup Schalotten (ca.60g), gehackt
2tb Butter (2EL)
2tb Mehl (2EL)
1 cup Sahne (240ml)
1 cup Milch (240ml)
(-> oder 480ml Milch)
2 cups Cheddar (220g), gerieben
1 cup milder Käse (Colby Jack) (110g), gerieben
2tb Frischkäse (2EL)
1ts Chilisauce (1TL)
½ts Senfpulver
Salz & Pfeffer
optional: Pecorino zum Überbacken und Butter zum Einfetten

Maccaroni al dente kochen.
Sollen die Mac & Cheese überbacken werden, Auflaufform fetten (o. 6 Förmchen).
Schalotten bei mittlerer Hitze in Butter glasig andünsten. Mehl zugeben und unter ständigem Rühren 1min anschwitzen.
Hitze etwas erhöhen und Milch und Sahne zugeben. Zum Sieden / Simmern bringen.
Hitze reduzieren und die Käsesorten und den Frischkäse zugeben. Wenn der Käse geschmolzen ist, Chilisauce und Senfpulver zugeben. Nach Geschmack würzen.
Gekochte Nudeln zur Käsemasse geben. Mit Paprika bestäuben und servieren.
Oder in Auflaufform (Förmchen) füllen, mit Pecorino bestreuen und bei 200°C ca. 15-20min überbacken.

Foto: M-iPhone

☺

Guten Appetit!

Mittwoch, 2. April 2014

Eidgenössische Resteverwertung = Appenzeller Chäs-Tschoppe

Nein.
Nein nein nein nein.
Eidgenössische Resteverwertung heißt natürlich nicht, dass hier ein Schweizer gekillt wird!
Ich darf aber an dieser Stelle die Liste meiner Faibles erweitern: mit Käse überbackene Aufläufe, Lebensmittel-Resteverwertung und die Schweiz (und natürlich auch ihre Einwohner, ihren Käse, ihre Swatches…).

Woher das mit der Schweiz kommt, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht vom vielen Skifahren in der Jugend?

Ich glaube, irgendwie hat mir schon immer diese kleine, uneinnehmbare Bastion in der Mitte Europas gefallen, die sich, anders als das berühmte kleine gallische Dorf 
(->Asterix; irgendjemand?), in nichts mit hat hineinziehen lassen und immer darum bemüht war, neutral zu bleiben.

Und erst die Sprache! Schon mal versucht, einen Schweizer zu verstehen, der rätoromanisch spricht? Aha. Aber eine „Schokkchi mit Rrum, odrr?“ (= Lumumba; Kakao mit Rum) kann man getrost bestellen, das wird tatsächlich verstanden!
Naja, auf alle Fälle mag ich die Schweiz.

Und beim Lesen dieses Gerichts konnte ich mir direkt vorstellen, in einer gemütlichen, eingeschneiten Schweizer Hütte am Kamin zu sitzen und Appenzeller Chäs-Tschoppe zu essen:

Appenzeller Chäs-Tschoope (4 Personen)

600g Brotreste, in Stücke gebrochen
300g Appenzeller
2 mittlere Zwiebeln
100ml Rahm
100ml Milch
150g Rahmquark
4 Eier
etwas Muskat, Pfeffer und Paprika
etwas Butter

Eine feuerfeste Form ausbuttern, dann eine Lage Brotreste einfüllen. Darüber eine Schicht grob geriebener Käse, dann fein geschnittene Zwiebelscheiben und so weiter.
Mit den anfallenden Brotbröseln und Zwiebelscheiben abschließen.
Aus der Milch, dem Rahm, dem Quark, den Eiern und den Gewürzen einen Guss zubereiten und über das Brot gießen. Mit Butterflöckchen bestreuen und bei 200°C auf der untersten Schiene ca. 1h 45min backen, bis die Chäs-Tschoope schön braun und knusprig ist.

Foto: M-iPhone



Da ich keinen Rahmquark (Sahnequark) gefunden habe, habe ich normalen Speisequark mit 40% Fett genommen. Hat wunderbar funktioniert!

☺

Guten Appetit!

Montag, 24. März 2014

Auf der Suche nach dem ultimativen Mac’n’Cheese-Rezept: Hollywood hilft!

Beim Surfen durch die endlosen Weiten des „www“ bin ich immer wieder auf „das ultimativ beste Mac’n’Cheese-Rezept“ gestoßen.

Also, dachte ich mir, warum nicht wirklich das ultimative Rezept finden?

Einige Rezepte habe ich von vornherein ausgeschlossen – ich kann mir nicht vorstellen, dass Pasta mit Kondensmilch wirklich schmeckt und ich kann für mich auch nicht vertreten, dass der Anteil an Käse, Sahne, Käse, Eiern, Käse, Milch, Käse, Mehl und Käse einfach die Grenze zwischen lecker und gesundheitsschädigend überschreitet.

Witzigerweise habe ich dann eines gefunden, dass sogar mit meinem Faible für Serienkiller zu tun hat!
Eine meiner Lieblings-Autorinnen ist Kathy Reichs mit ihrer Dr. Temperance-Brennan-Thriller-Reihe (ja, ich besitze die Bücher).
Die ist auch als Serie („Bones“) verfilmt worden (ja, ich besitze die DVD’s) und tatsächlich geht es, natürlich nur in einem Nebenschauplatz (Season 2, Folge 20 „The Glowing Bones in the Old Stone House / Eine leuchtende Leiche im alten Steinhaus“) um Mac’n’Cheese.

Und glücklicherweise hat eine amerikanische Bloggerin („Scarlettlillies“) ebenfalls Geschmack an Serienkillern und Mac’n’Cheese und das Rezept aus der Bones-Folge ausfindig gemacht:

„Bones“ Mac’n’Cheese

1 cup Maccaroni (250g)
¼ cup Zwiebeln (70g), gehackt
1tb Butter (1EL)
1tb Mehl (1EL)
Pfeffer
1¼ cups Milch (300ml)
6oz Amerik. Käse / Velveeta (168g)
6oz Cheddar (168g)
3 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
6-8oz Pancetta (168-224g), klein geschnitten

Maccaroni al dente kochen (wenn die Mac’n’Cheese überbacken werden sollen, nicht ganz al dente).
In einem Topf Zwiebeln, Lauch und Pancetta anschwitzen, bis der Pancetta etwas knusprig ist. Mehl und Pfeffer zugeben, sowie die gesamte Milch. Unter Rühren aufkochen, bis die Sauce dick wird und Blasen wirft.
Dann den Käse zufügen und solange rühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Die gekochten Maccaroni unter die Käse-Masse heben.
Falls die Mac’n’Cheese überbacken werden sollen: bei 175°C ca. 25-30min backen.





Fotos: M-iPhone

Den Velveeta habe ich durch Cheddar ersetzt, habe aber durchaus schon mal mit Emmentaler und Chester Scheiblettenkäse experimentiert.
Letztendlich ist es eine Frage der persönlichen Käse-Vorliebe. Ich werde es demnächst mit Gruyère versuchen. 

☺

Guten Appetit!