Dienstag, 16. Dezember 2014

Pasta, Pasta, Pasta! Pasta mit Schinken-Mascarpone-Sauce

Ja, das ist ein gutes Motto, denn Pasta kann und will ich immer und überall essen (richtig gelesen; ich esse nicht nur Fleisch, Speck und BBQ-Sauce! ;-))

Pasta ist grundsätzlich ganz oben auf meinem Speiseplan zu finden und vor allem, wenn ich mal keine Lust habe, neue Rezepte auszuprobieren, kriege ich mit Pasta immer ein tolles Gericht auf den Tisch (z. B. mit Oliven Puttanesca, Linguine Squarcierella, Spaghetti al Ragú, Bärlauch-Carbonara etc.)

Zumal wenn es so leckere und einfach zuzubereitende Rezepte gibt wie dieses hier:

Pasta mit Schinken-Mascarpone-Sauce (4 Personen)

100g Parmaschinken
150g Mascarpone
25g Mandelblättchen
25g Pinienkerne 
25g Kürbiskerne
1 fein gewürfelte Zwiebel
150ml trockener Weißwein
20g Butter
400g Pasta al gusto
Salz & Pfeffer 
Mandeln, Pinien- und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dann zur Seite stellen.
Pasta al dente kochen.
Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel andünsten. 100ml Wein angießen und ca. 2min einköcheln lassen. Topf vom Herd nehmen, den Mascarpone einrühren und unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Den restlichen Wein zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und warm halten (nicht mehr kochen!).
Pasta abgießen, auf die Teller verteilen, mit der Sauce begießen, den Parmaschinken
locker darauf zupfen und mit den Kernen bestreuen.

Fotos: M-iPhone

Hach ja.

☺ 

Guten Appetit!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

So eine SchweinInnerei: Schwedische Leberpastete

Jaja, das kann schon eine Schweinerei werden, wenn's um Innereien geht.

Ich mag nicht jede Innerei und vor allem mag ich sie nicht ständig, aber wenn, dann darf es gerne mal eine leckere Leber sein.

An meinen ersten „Leber-Versuch“ erinnere ich mich (und vor allem der Holde) nur mit Grauen, denn das Ding ging mal richtig in die Hose…

Guten Gewissens und mit besten Vorsätzen ausgestattet habe ich die Leber gesäubert, in Milch eingelegt und danach mehliert.
Nur beim Braten muss ich wohl die Uhr verkehrt herum gehalten haben, denn nach meiner Bratzeit waren die Dinger „well done“ und das ist bei einer Leber einfach mal der Supergau.

Ich habe die vormals zarten Fleischstücke einfach gekillt; die waren so hart und zäh, dass an Essen nun wirklich nicht mehr zu denken war.
Vielleicht hätten wir ein Regal daraus bauen sollen, aber das hätte vermutlich irgendwann angefangen zu müffeln.

Nun ja, für den Holden ist somit die Sache mit den Innereien (zumindest aus meiner Kochhand) auf unbestimmte Zeit erledigt. Ich dagegen war mutig und habe es immer mal wieder probiert und siehe da, mit etwas Übung und der richtigen Uhr kann sogar ich mittlerweile Leber zubereiten!

Und nachdem mich nun keine Leber mehr in die Schranken weisen kann, habe ich doch gleich dieses Rezept ausprobiert:

Schwedische Leberpastete

500g Schweineleber
500g Schweinspeck
3 Anchovisfilets
1 Zwiebel
2 Eier
2EL Butter
2EL Mehl
225ml Sahne
225ml Milch
je 1TL Salz, Pfeffer & Piment
375g Schweinespeck in langen Streifen, etwa 2-3mm dick

Butter zergehen lassen, Mehl einrühren, Milch und Sahne zugeben und bei starker Hitze aufkochen lassen. Dabei kräftig mit dem Schneebesen schlagen, bis die Sauce eindickt. Kurz ziehen lassen und dann zum Abkühlen beiseite stellen.
Leber, Speck, Zwiebeln und Anchovis möglichst klein hacken.
Abgekühlte Sauce mit Eiern, Salz, Pfeffer und Piment abschmecken.
Leber & Co in den Mixer geben (evtl. in mehreren kleinen Portionen) und sehr fein pürieren. Dabei laufend die Sauce zugeben. Die Masse sollte möglichst cremig werden.
Eine Kastenform mit den Speckstreifen auslegen, so dass der Boden bedeckt ist und die Speckstreifen an den Seiten überlappen. Lebermasse einfüllen und mit dem Speck zudecken.
Dann mit Alufolie abdecken. Kastenform mind. bis zur Hälfte ins Wasserbad stellen und bei 180°C ca. 1,5h backen. Form herausnehmen, Folie abziehen und Abkühlen lassen.
Nach dem Abkühlen die Folie wieder auflegen.

Fotos: M-iPhone




Ich gebe ja zu, dass Leber zwar sehr lecker schmeckt, man (oder besser gesagt: ich) aber bei der Zubereitung schon starke (Geruchs-)Nerven braucht.

Ich finde, dass rohe Leber einen recht strengen Geruch hat und deshalb war ich ziemlich froh, als meine Leber-Paste fertig war und ich sie in den Ofen schieben konnte.

Umso mehr hat mich dann das Ergebnis umgehauen. Die Pastete ist wirklich suuuuuuper lecker geworden und, ganz simpel, mit Toast und etwas Preiselbeeren genossen, echt der Hit!

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Weihnachts -Tradition = Plaaten in de Pann

Was macht man nur, wenn kein typisches Weihnachtsessen allen schmeckt?

Geflügel dem einen nicht, Fisch dem anderen nicht, Blaue Zipfel (Bratwürste in Sud durchgezogen; nicht gebraten) schon gleich zehnmal allen miteinander nicht.

Also suchen und finden die cleveren Eltern ein Gericht.
Mit einem nicht-deutsch-klingenden Namen.
Höööööchst exotisch.
Weil Weihnachtsgans kann ja jeder. Blaue Zipfel auch. Aber Plaaten in de Pann…..?

Ein so simples Gericht und dennoch Haute Cuisine und Exklusivität in Reinform.
Weil es nur am 24.12. gegessen wird. Nicht vorher, nicht nachher.

Höllenfeuer brachen los, als Oma sich einmal traute, Plaaten in de Pann unter dem Jahr als Sonntagsessen vorzuschlagen.

So einfach kann es also sein. Und so schön.
Und nach ein paar Jahren Unterbrechung (und anderer Weihnachtsgerichte; man wird ja auch älter…) ist es wieder da. Und schmeckt immer noch genauso wie früher:

Plaaten in de Pann

4 kleine, harte Mettwürstchen à 100g (ersatzweise Kabanossi)
40g Margarine
1kg Kartoffeln
Salz & Pfeffer
1/8l heiße Brühe
1/8l süße Sahne
1 Msp. gemahlener Kümmel
1 Bd. glatte Petersilie

Rohe Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Wurst in dünne Scheiben schneiden und in der Margarine anbraten. Falls zuviel Fett austritt, abgießen (etwas darf als Geschmacksträger im Topf  bleiben).
Kartoffeln und Wurst in einem Bräter abwechselnd schichten, über die Kartoffelschicht jeweils Salz und Pfeffer streuen. Die erste Schicht ist Wurst, die letzte Kartoffeln.
Heiße Brühe drübergießen und 20 min auf dem Herd schmoren lassen. Danach die Sahne mit dem Kümmel mischen und darüber gießen.
Bräter bei 180-200° C 60 min zugedeckt schmurgeln lassen. Sind die Kartoffeln noch zu hart, Sahne oder Brühe nachgießen. Während der Backzeit nicht umrühren!
Zum Schluß mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

by Mami & Papi
Foto: M-iPhone

Wunderbar. Tradition wiederbelebt.

☺

Guten Appetit!

Dienstag, 18. November 2014

Frisch, leicht, lecker: Shrimp Saganaki

OMG, das klingt ja wie in der Lätta-Werbung…

Aber keine Sorge, ich esse echte Butter und mache keine Werbung für 
pflanzlich-Butter-ähnliche-Brotaufstriche!

Ändert aber nichts daran, dass dieses leckere Gericht, das ich beim Stöbern gefunden habe, wirklich alle oben genannte Attribute aufweist und zudem noch schnell zubereitet ist!

Meeresgetier steht ja ganz oben auf meiner Essensliste (ok, neben, Fleisch, BBQ-Sauce, Fleisch, Pasta, Fleisch, Sardellen, Fleisch, Mac’n’Cheese, BBQ-Sauce, Fleisch…) und daher habe ich natürlich nicht lange nachdenken müssen, ob dieses Rezept den Weg in mein Cookbook schafft.

Das Ganze ist eine kleine Feinigkeit, die schnell zubereitet, frisch, lecker und frei von Arterien-verstopfenden Ingredienzien ist und damit direkt mein Herz bzw. Magen erobert hat:


Shrimp Saganaki (2-3 Portionen)

1 pound Shrimps (~450g), küchenfertig
½ cup Feta (~120g), zerkrümelt
¾ cup Weißwein (~180ml)
½ cup Olivenöl (~120ml)
2 Knoblauchzehen, gehackt
Zitronenabrieb von 1 Zitrone
½ cup Zwiebeln, gehackt
1 Tomate, in Stücken
¼ cup Petersilie (~8g)
Salz und Gewürze nach Geschmack


Shrimps zum Marinieren in eine Schüssel geben. Wein, Olivenöl, Zitronenabrieb, Knoblauch und Salz nach Geschmack zugeben und gut vermengen. Im Kühlschrank mind. 30min marinieren.
Etwas Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Zwiebeln darin 5min glasig anschwitzen. Tomaten, Shrimps und Marinade zugeben und 2-3min weiterkochen. Dabei umrühren.
Shrimp-Mischung in eine Auflaufform geben und bei 205°C 10min backen. Herausnehmen, Feta darüber streuen und dann weitere 2min backen oder bis der Käse zerlaufen ist und die Shrimps durch sind. Mit Petersilie bestreuen.

Fotos: M-iPhone

Gibt weiter nix dazu zu sagen.

☺

Guten Appetit!

Mittwoch, 12. November 2014

Die Suche geht weiter: Stovetop Mac and Cheese w Cheese Crisps

Ich suche immer noch.
Verzweifelt und hungrig.
Das ultimative Mac’n’Cheese-Rezept.

Und da ich diese Gerichte, wie schon mal erwähnt, nicht jede Woche koche (obwohl, was sich reimt ist gut, oder?!), wird es auch noch dauern.
Aber macht ja nix, das heißt zumindest, dass mein Blog so lange leben wird, bis ich es endlich gefunden habe. ☺

Natürlich ist mir klar, dass Mac’n’Cheese einfach nur Nudeln mit einer Roux-basierten Sauce mit verschiedenen Käsesorten ist.
Aber da steckt doch der Teufel im Detail: welche Käsesorte/Käsekombination ist denn nur die Richtige…?

Also, weiter suchen, weiter kochen, weiter essen. Weiter lesen!

Stovetop Mac and Cheese w Cheese Crisps (4 Personen)

8oz / 2 cups geriebener Cheddar (~220g)
8oz Pasta (~220g)
4tb Butter (4EL)
¼ cup Mehl (~25g)
½tsp Smoked Paprika (½TL)
¼tsp weißer Pfeffer (¼TL)
2 cups Milch (~240ml)
4oz geriebener Fontina (~110g)
½ cup Mascarpone (~110g)

1 cup Cheddar in 8 Portionen aufteilen und in der Pfanne oder Backofen zu Talern
verarbeiten. Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen. Dann das
Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze 2min unter Rühren kochen. Smoked Paprika und
Pfeffer zugeben. Nach und nach die Milch zugeben, konstant Rühren, bis die Sauce dick
und cremig ist. Hitze reduzieren, Käse einrühren und schmelzen lassen. Topf vom Herd
nehmen, Mascarpone einrühren und nach Geschmack salzen. Mit der Pasta vermengen
und den Käsechips servieren.

http://spicysouthernkitchen.com/stovetop-mac-and-cheese-with-cheese-crisps/
Foto: M-iPhone

Oh war das gut.
Comfort Food at it’s best!

☺ 

Guten Appetit!

Mittwoch, 5. November 2014

Fitness-Variante: Avocado Onion Rings

So, um dem vorherigen Post mal direkt den Nährboden (=das Fett) zu nehmen; heute eine wesentlich figurfreundlichere Variante der „Onion“ Rings.

Ok ok, Avocado ist jetzt nicht die fettärmste Frucht, die man essen kann, aber doch immerhin die Frucht, die in geschnittener Form am ehesten wie Zwiebelringe aussehen, oder?!

Gut, all diese Vergleiche hinken ein bisschen, aber es ändert nichts daran, dass diese „Onion Rings“ deutlich weniger auf der Kalorien-Skala anzeigen als ihre frittierten Vettern.

Und lecker sind sie obendrein.
Und natürlich dürfen sie mit selbstgemachter BBQ-Sauce gegessen werden.

Avocado Onion Rings
2 Avocados, in Ringe geschnitten
¼ cup Mehl (~30g)
3T Zwiebelsalz (3TL)
Gewürze nach Geschmack
1 Ei, verschlagen

Ungeschälte Avocado am Stück mit einem Messer entlang des Kerns horizontal in Streifen schneiden. Die Scheiben vorsichtig vom Stein lösen und dann erst die Schale entfernen.
Die Ringe erst in Ei, dann in Mehl und dann in Zwiebelsalz und den Gewürzen wenden und bei 230°C 20min goldbraun backen. Dabei einmal wenden.

Fotos: M-iPhone

Nur mit Zwiebelsalz gewürzt war mir das Ganze ein wenig zu fad, deshalb habe ich noch nach Geschmack ein bisschen mit anderen Gewürzen „nachgeholfen“.
Und damit war’s einfach perfekt!

☺

Guten Appetit!

Samstag, 1. November 2014

Hüftgold: Onion Rings

Kennen wir das nicht alle?
Trotz aller guten Vorsätze und besten Absichten, sich gesund und vernünftig zu ernähren, muss es einfach manchmal fett, ungesund und lecker sein!

Und was eignet sich dazu besser, als frittiertes Essen?
Genau, nichts!

Aus eigener, schmerzhafter Erfahrung bei der Zubereitung sei gesagt:
Vorsicht bei heißem Fett (hat Mami nicht schon immer davor gewarnt?!)!

Ja, es ist heiß.
Ja, es spritzt.
Ja, man muss Acht geben.
Und dann kommt man auch ohne Verbrennungen zweiten Grades davon.

Und noch ein Tipp: nicht mit Löffeln (auch keine Schaumlöffel) hantieren, es wird nicht funktionieren.
Nein, das wird es nicht, es sei denn, man möchte die ganze Panade statt an der Zwiebel hübsch am Löffel kleben und im Fett schwimmen haben.

Hoffentlich fühlt sich hier jetzt niemand verunsichert; denn wenn sogar ich es geschafft habe, die Dinger lecker hinzukriegen, dann schafft ihr das auch!

Onion Rings (6 Portionen)

Sonnenblumenöl zum Ausbacken (mind. 1l)
je ½TL Salz, Chilipulver & Cayennepfeffer
150g Mehl
250ml Bier
2 große, in Ringe geschnittene Zwiebeln
500ml kalte Milch
  
Zwiebelringe in die Milch geben und gut durchziehen lassen.
Bier, Mehl, Salz, Chilipulver und Cayennepfeffer zu einem glatten Teig verrühren.
Öl in einem mittelgroßen Topf rauchheiß werden lassen. Mit einer Fleisch-/Grillzange die Zwiebeln aus der Milch nehmen, kurz abtropfen, in den Teig tauchen und in kleinen Mengen im Öl goldbraun ausbacken.
 
…untraceable…
Fotos: M-iPhone

Unnötig zu sagen, dass die kleinen Hüftschmeichler am besten mit selbstgemachter BBQ-Sauce schmecken.

☺

Guten Appetit!