Dienstag, 25. Oktober 2016

Diese Beize hat schon Reize! Blueberry Gravlax w/ Tarragon Oil

Wie das immer so ist; schon langelangelange wollte ich mal Lachs selber beizen.

Es gibt da auch keinen wirklich ernst zu nehmenden Grund, warum ich das nicht schon längst getan habe.

Denn, ob ich x€ für abgepackten (Räucher)Lachs bezahle oder den gleichen Betrag für die gleiche Menge frischen Lachs vom Fischhändler meines Vertrauens ausgebe, ist ja mal egal.
Nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass ich meinen Fischhändler kenne und eher weiß, woher das gute Stück stammt als eben bei dem abgepackten Produkt.

Und da ich, wie kaum anders zu erwarten, natürlich schon läääääääängst ein Rezept für selbst gebeizten Lachs in meinem Cookbook hatte, war es endlich soweit:

Blueberry Gravlax with Tarragon Oil (6 Portionen)

600g Lachs, Sushi-Qualität
150g grobes Meersalz*
50g Zucker*
150g Blaubeeren
1tbsp Knoblauch (1EL), gehackt
1bunch Estragon (1 Bd.), gehackt
Rotweinessig
Olivenöl


Salz und Zucker vermengen und den Boden einer Glasschüssel (groß genug für den Lachs) damit leicht bedecken. Den Lachs mit der Hautseite nach unten hineinlegen und die Oberseite mit der restlichen Mischung einreiben. Blaubeeren pürieren und über den Lachs gießen. Abdecken und mindestens 24h im Kühlschrank kalt stellen. Nach der Beizzeit die Salzmischung vom Lachs schaben (nicht mit Wasser abspülen!) und den Lachs in hauchdünne Scheiben schneiden.
Für das Öl den Knoblauch, Estragon und Öl im Mixer pürieren und mit Salz,
Pfeffer und einem Schuss Rotweinessig würzen.
* Der erste Versuch war sehr salzig (halbe Menge Lachs und entsprechend halbe Menge Salz und Zucker) -> bei halber Menge Fisch mit 30-50g Salz und 50-60g Zucker ausprobieren.

weitere Fotos: M-iPhone
  
So.

Wie heißt es so schön?
„Dummheit muss bestraft werden“ und „wer lesen kann, ist klar im Vorteil“.

N A T Ü R L I C H war der Lachs versalzen.

Denn wenn man 150g normales statt grobes Salz verwendet, ...

Ja, genau, der arme Fisch hat einen „leichten“ Salz-Overkill abbekommen.

Hach ja.

Aber macht ja nix; Frau weiß sich zu helfen und hat einfach den Salzmantel etwas abgeschabt. Und dann war der Lachs echt hammer-lecker.

Die Blaubeeren geben eine tolle Farbe, aber nicht übermäßig viel Geschmack – weswegen ich beim nächsten Mal mehr Beeren verwenden werde. Denn grundsätzlich finde ich die Kombination von Fisch und Frucht sehr ansprechend!

J

Guten Appetit!

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Klassiker neu aufgetischt: Kalbsleber mit Zwiebel-Apfelrisotto

Heute bin ich einfach zu durchschauen – der aufmerksame Leser hat schon längst bemerkt, dass es sich diesmal um eine Abwandlung der Kalbsleber Berliner Art dreht.

Wie immer zustande gekommen auf Umwegen – nämlich über den Angebote-Flyer des Supermarktes meines Vertrauens.

Und ja, richtig erkannt – die frische Kalbsleber wurde mir dort als Schmankerl der Woche angepriesen.

Da die Anzahl meiner Leber-Rezepte im Cookbook mehr als überschaubar ist, machte ich mich also auf die Suche.

Und fand wie immer ein Rezept, dass meine Rezeptoren aufhorchen und mein resteverwertend-kochen Gen in die Hände klatschen ließ:


Kalbsleber mit Zwiebel-Apfelrisotto (1 Portion)

150g Kalbsleber
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleiner Apfel, in Stückchen
Butter
75g Risottoreis
600ml Hühnerbrühe
Parmesan
etwas brauner Zucker
etwas Schmand oder Crème fraîche

Leber waschen, trockentupfen und parieren.
In Mehl wenden, abklopfen und bei mittlerer Hitze in
Öl kurz anbraten.
Im Ofen bei 70-80°C abgedeckt zu Ende garen lassen
und bis zum Servieren im warmen Ofen lassen.
In der Pfanne etwas Butter zerlassen und eine Hälfte
der Zwiebel mit etwas Salz knusprig braten.
Herausnehmen, ein weiteres Stückchen Butter in die Pfanne geben und den Apfel mit etwas braunem Zucker weichdünsten. Zwiebeln wieder in die Pfanne geben und zur Seite stellen.
Mit der restlichen Zwiebel, Knoblauch, Reis und Gemüsebrühe ein Risotto herstellen.
Zum Schluss einen Klecks Butter und etwas Parmesan zugeben. Etwas Schmand oder Crème fraîche unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Zwiebel-Apfel-Mischung unterheben und ggfs. nochmal abschmecken.
Mit der Leber servieren.

Foto: M-iPhone

Ich mag die klassische Variante dieser Leber wirklich gerne. Da ich aber noch ein wenig Risottoreis in meinem Küchenschrank hatte…war’s wie immer keine Frage und der Speiseplan für den Abend stand fest.

Allerdings habe ich dieses Rezept deutlich abgewandelt. Ich habe nicht stundenlang einen Cidre-Sirup aus meinem Apfel gekocht, sondern den Apfel einfach mit ein wenig Butter und braunem Zucker weich gedünstet.

Schließlich hatte ich ja Hunger und wollte nicht so lange in der Küche stehen, dass ich vor Müdigkeit nach dem Kochen gar nicht mehr zum Essen gekommen wäre.

Weise Entscheidung.

J

Guten Appetit!

Mittwoch, 21. September 2016

Kann denn Liebe Sünde sein: Baked Sweet Potato Fries

Da ich inständig hoffe, dass jetzt alle älteren Semester (*hüstel*) sofort den Klassiker von Zarah Leander im Ohr haben...

*trällerträller*:,„Kann denn Liebe Sünde sein,"
*trällerträller*, "darf es niemand wissen, wenn man sie isst?“

Ups.

Sorry, es bot sich sooooo sehr an, ich konnte nicht anders.

Und es passt doch auch; denn Hand aufs Herz – Pommes ohne Sünde funktioniert nicht.

Es sei denn, man nimmt zur Herstellung ihre seeeehr weit entfernte Verwandte, die Süßkartoffel.

Die ist nämlich gar keine Kartoffel. Und deshalb auch nicht böse.

Denn sie ist - Freude über Freude – vollgestopft mit Nähr- und Vitalstoffen.

„1. Süsskartoffeln enthalten Antioxidantien

 2. Süsskartoffeln regulieren den Blutzuckerspiegel

 3. Süsskartoffeln sind ballaststoffreich

 4. Süsskartoffeln für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

 5. Süsskartoffeln mobilisieren die Abwehrkraft

 6. Süsskartoffeln schützen das Herz

 7. Süsskartoffeln lindern Krämpfe und stärken die Muskulatur

 8. Süsskartoffeln sind Stresskiller

 9. Süsskartoffeln laut CSPI das nährstoffreichste Gemüse

10. Süsskartoffeln sind als Rohkost verzehrbar“



Braucht tatsächlich irgendjemand noch einen Grund, um diese Lecker-Dinger zuzubereiten??

Na also:

Baked Sweet Potato Fries

2 große Süßkartoffeln
Wasser
2tbsp Maisstärke (2EL)
1tbsp Olivenöl (1EL)
je ½ts Pfeffer, Paprika, Knoblauchpulver,
brauner Zucker (½TL)
Salz
etwas geriebener Parmesan
etwas Petersilie

Kartoffeln waschen, schälen und in Stifte schneiden. Stifte in eine
Schüssel mit Wasser geben und 1h einweichen.
Ofen auf 220°C vorheizen.
Fries aus dem Wasser nehmen und gut abtrocknen. Dann in einer weiteren Schüssel mit der Maisstärke gut vermischen; danach das Öl zugeben und ebenfalls gut vermischen. Zum Schluss Pfeffer, Paprika, Knoblauchpulver und Zucker zugeben und nochmal gut vermengen.
Das Salz erst nach dem Backen zugeben – so werden die Fries knuspriger.
Backblech mit Papier auslegen und ganz leicht mit Öl bepinseln (Original: nonstick cooking spray).
Fries nebeneinander auf das Blech legen (evtl. zwei Bleche verwenden, damit die Fries genug Platz haben) und 15min backen. Dann die Fries wenden und nochmal 10-15min backen.
Salzen und – optional – mit Parmesan und Petersilie bestreuen.

 
















Fotos: M-iPhone

J 

Guten Appetit!

Freitag, 26. August 2016

Es war einmal…(Cevapcici)

…vor langer, langer, langer, langer,…Zeit…

Einer Zeit, als der Jahresurlaub aus 11 Wochen Ferien bestand.

6 Wochen am Stück im Sommer.

Unvorstellbar.

Gefühlte 100 Wochen Ferien in Istrien!

Traumhaft!

Nächte im Zelt; eingeklemmt zwischen pupsenden Geschwistern.

Bei Gewitter gerettet von diesen Geschwistern, die an der nassen Zeltwand liegen mussten (sie hatten es sich ja so ausgesucht!).

Aber mein Schlafplatz in der Mitte war trocken.

Keine Sorgen, außer der Frage, warum die Brüder immerimmerimmer die verdammten Wassermelonen-Kerne weiter spucken konnten als man selbst.

All-inclusive, als es den Begriff noch gar nicht gab.
Keine Gedanken über Fahrtweg, Maut, Stau, Unterkunft Verpflegung & Co..

Und dann auch noch zum Essen ausgeführt werden.

2 Erwachsene, 3 Kinder (alle vom Alter her noch weit unterhalb „ernstzunehmender Voll-Esser“ anzusiedeln).

Mit der landestypischen Küche noch nicht so recht vertraut.

Der arme Kellner Arme-wedelnd nur „solo Cevapcici“ sprechend.

Wir hungrig grinsend und nickend.

5 Portionen Cevapcici bestellend.

50 Stück haben wir gekriegt.

Cevapcici mit Cevapcici. 

2 Erwachsene und 3 Kinder, von denen jedes nach geschätzten 1½ Cevapcici satt bis zu den nächsten Ferien war.

Darüber könnte ich heute noch lachen.

Und esse immer noch gerne Cevapcici.

Cevapcici mit Ajvar (2-3 Personen)

Cevapcici:
500g Hackfleisch halb und halb
4 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Oregano und Majoran
TL Mehl
Ajvar:
1 Paprika
1 Zwiebel
Paprikagewürz
Olivenöl
1 Glas Paprikamus
Petersilie
Weißbrot

Hackfleisch mit Salz und Pfeffer und den Gewürzen würzen, klein gehackte Zwiebeln und
Knoblauch zugeben. Etwas Petersilie zugeben und alles gut vermischen.
Kleine Würstchen formen, mit Mehl bestäuben und braten bei 200°C im Ofen 20-30min backen.
In einem extra Topf Paprika und Zwiebel in Öl anschmoren.
Mit dem Paprikamus ablöschen, mit Paprikagewürz, Salz und Pfeffer abschmecken. Weißbrot in der Pfanne auf beiden Seiten anrösten.

…untraceable…
Foto: M-iPhone

J

Guten Appetit!

Mittwoch, 17. August 2016

Tata! Tata! Ein Lachs-Tatar! Salmon Horseradish Tartare

Vielleicht fragt sich einer (oder keiner??) wie ich immer auf die Überschriften meiner Posts komme.

Ehrlich gesagt, wie die Jungrau zum Kind.

Also ich bemühe mich nicht, einen Titel zu finden, da erfahrungsgemäß angestrengtes Nachdenken nicht wirklich zu einem kreativen Ergebnis führt.

Es ist eher so, dass mir sinnige oder unsinnige Wortspielereien einfach so zufliegen, derweil ich in der Küche die Messer wetze.

Oder wenn ich den Tag Revue passieren lasse.

Und dann kommen solche Sachen dabei raus.

Und der Rest des Textes natürlich auch.

Manchmal schaffe ich es, die Brücke zum Rezept zu schlagen; manchmal nicht.

So wie heute.

Das Tata! war da (schon wieder so ein unsinniger Reim J), das Essen gemacht, die Textspalte leer.

Also knete ich mein Hirn nicht weiter, reibe mir den glücklich gesättigten Bauch und serviere das Rezept:

Salmon Horseradish Tartare (4-10 Portionen)

500g Lachs, Sashimi-Qualität
2 Avocados
2 Frühlingszwiebeln
Saft ½ Limette
2tbsp Meerrettich (2EL)
120g Sour Cream
Salz & Pfeffer
2tbsp Sesamöl (2EL)
Garnitur:
60g Sour Cream
½-1tbsp Meerrettich (½-1EL)
Salz
Lachskaviar
Frühlingszwiebel



















Lachs in ca. 1,5cm große Würfel schneiden; Frühlingszwiebel fein hacken.
Avocado ebenfalls in Würfel schneiden.
Alle Zutaten gut miteinander vermengen und nach Geschmack noch mit mehr Salz, Pfeffer, Meerrettich und Limettensaft nachwürzen.
Für die Garnitur Sour Cream mit Salz und Meerrettich verrühren.
Als Willkommens-Appetizer in kleinen Schüsselchen anrichten und mit der Sour-Cream-Sauce, Kaviar und Frühlingszwiebel garnieren.
(4 kleine Einzelportionen oder als eine Portion für 8-10 Personen)

Fotos: M-iPhone

Hah-ha-ha, war das lecker!

J

Guten Appetit!

Dienstag, 2. August 2016

Italienisch-griechische Kooperation: Salsiccia-Crostini

Ich weiß, ich weiß, ich verlange dem/r geneigten Leser/in hier und da schon einiges Sprachwissen ab.

Aber da alle LeserInnen dieses Blogs ja schlaue Menschen sind, wurde der italienische Part in dieser Speise schon längst entlarvt:

Salsiccia + Crostini.

Wo, aber nur wo ist denn der Grieche abgeblieben??

Tja, da könnt ihr lange suchen, länger überlegen und am allerlängsten keine Antwort finden, denn…

…denn die ist so simpel wie gut versteckt…

Die griechische Komponente ist – für mich zumindest – der Oregano in diesem Rezept.
Denn der stammt ganz und gar original aus dem Garten von Eva’s Oma in Griechenland!

Netterweise hat Eva aus dem letzten Familien-Besuch geschätzte 10kg getrockneten Oregano mit in unsere fränkische Heimat gebracht.

Was durchaus mit einigen Strapazen für die Arme verbunden war.

Das getrocknete Kraut hat, trotz Verpackung in mehrfachen Schichten aus hochtechnologischem Super-Power-geruchsabsorbierenden-Plastik (= Aldi- und diverse andere Einkaufstüten) den Geruchssinn und das Nervensystem der lieben Eva bei der Heimreise im Auto auf eine harte Probe gestellt.

Oder um es mit ihren Worten zu sagen: „von dem Zeug kann man echt high werden, zum Glück sind wir in keine Polizeikontrolle geraten“.

Ich bin auf alle Fälle froh, dass sie die Heimreise beschwingt, beflügelt und vor allem unfallfrei bewältigen konnte und mir ein Tütchen (*hahaha*) des leckeren Oreganos
mitgebracht hat.

Damit ich dieses schmackhafte Gericht zubereiten konnte:

Salsiccia-Crostini (12 Stück)

200g rohe Salsicce
250g Ricotta
1/2 TL getrockneter Oregano
1 Ciabatta (12 Scheiben)
Salz & Pfeffer

Ofen auf 200°C vorheizen.
Wurst aus der Haut drücken und klein
schneiden. Mit Ricotta und Oregano vermengen
und mit Salz abschmecken.
Brot in Scheiben schneiden und dick mit der
Crème bestreichen.
Dann 6-8min backen, bis die Oberfläche beginnt,
goldbraun zu werden.
Aus dem Ofen nehmen und leicht pfeffern. Heiß servieren.

Foto: M-iPhone

J 

Buon όρεξη!

Mittwoch, 20. Juli 2016

Past(a)e mir eigentlich gut in den Kram – und ging irgendwie nach hinten los: Bacon Avocado Pasta Salad

Da ist er endlich, der Sommer! Mit Temperaturen jenseits der 28°C und ich finde es
toll-toll-toll!

Ok, also ich fände es toll-toll-toll, wenn ich bei diesen Temperaturen am Meer liegen könnte – aber das ist eine andere Geschichte.

Spaß beiseite; ich freue mich wirklich, dass der Sommer da ist, denn ich bin ein
Vier-Jahreszeiten-Kind und kann jeder Saison etwas Gutes abgewinnen.

Wie zum Beispiel der Sommer-Küche.

Da wollte ich also heute einen leckeren Salat machen.

Mit ein bisschen „Substanz“ drin, um den Energie-Speicher, der sich über den Tag aufgebraucht hatte, wieder aufzufüllen.

Und da fand ich ihn.
Pasta-Salat. Mit Avocado. Mit Speck.

Mann-mann-mann; glaubt hier einer ernsthaft, dass ich diesem Rezept hätte widerstehen können???

Gut.

Konnte ich natürlich nicht.

Beim kurzen Blick auf die Zutatenliste fing mein Limbisches System direkt mit dem Boogie-Tanzen an - also lief ich los, kaufte ein und machte mich an folgendes Rezept:

Bacon Avocado Pasta Salad (4-6 Personen)

6 Streifen Bacon
5 Frühlingszwiebeln, gehackt
¼ cup frischer Dill (~ eine Handvoll) 
4 große Avocados
1 cup Olivenöl (~250ml)
2 Bio-Zitronen, Abrieb und Saft
Salz und Pfeffer
1lb gekochte Pasta al gusto (~450g)

Pasta al dente kochen und auskühlen lassen. Speck braten, auf Zewa abtropfen lassen und klein schneiden. Im Standmixer das Fruchtfleisch von 2 Avocados und den Abrieb und Saft der Zitronen mixen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Dann das Olivenöl zugeben und mixen, bis die Masse emulgiert.
Frischen Dill zur Masse geben und zwei-, dreimal auf den Mixknopf drücken (der Dill soll nur etwas zerkleinert, aber nicht „verquirlt“ werden).
In einer großen Schüssel die Pasta, Frühlingszwiebeln und Bacon gut verrühren.
Dann das Avocado-Dressing über die Pasta geben und gut vermischen.
Zum Schluss das Fruchtfleisch der übrigen zwei Avocados schneiden und über den Salat geben. Avocado-Stückchen nochmals mit Salz und Pfeffer würzen.

Fotos: M-iPhone















So weit, so lecker.
Dachte ich.

Die Realität war bitter.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Und sauer noch dazu.

Ich weiß nicht, wo der Fehler in der Befehlskette lag.
Ich weiß es wirklich nicht.

Ich habe mich genau an das Rezept gehalten; hatte schöne, reife (aber nicht überreife) Avocados, wunderschöne Bio-Zitronen und frischen Dill.

Und trotzdem schmeckte die ganze Sache einfach nur…….bäh.

Noch nicht mal der Speck vermochte der ganzen Sache einen Ansatz von gutem Geschmack einzuhauchen.

Endlose Versuche mit diversen Würzmitteln führten am Ende wenigstens dazu, dass das Ganze halbwegs erträglich wurde.

Was ganzganzganz eventuell daran liegen könnte, dass das bitter-sauer einfach nur durch süß-scharf gekillt wurde.

Hm.

Aber wer mich kennt, weiß genau, dass ich mich von Lebensmitteln / fehlgeschlagenen Rezepten nicht in die Flucht schlagen lasse.

Ich glaube an das Gute in diesem Salat; und deshalb kriegt er auch noch eine zweite Zubereitungschance.

Mit dieser Zutatenliste muss das Ding doch einfach irgendwie gut werden, oder?

Genau.

J

“Guten Appetit!”